1868 von Moreau in Frankreich gezüchtet. Eine tiefrosa blühende, gut gefüllte und ausdauernd nachblühende Rose mit Damaszener-Blut (unschwer zu erkennen an dem typischen, betörend schweren Duft, der sich langsam, aber durchdringend verbreitet). Die Blüten sitzen in Büscheln tief im üppigen Laub, die Blütenblätter hellen zum Rand hin auf und sind leicht gewellt. Diese Rose ist sehr winterhart und toleriert auch arme Böden und Halbschatten.
Stammhöhe ca. 40 cm.
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Stammrosen eignen sich besonders gut zur Bepflanzung von Kübeln und damit der Gestaltung von Terrassen, Balkons und Eingängen. Im Gegensatz zu den meist nicht winterharten klassischen Kübelpflanzen wie z.B. Oleander oder Engelstrompete haben sie den Vorteil, daß sie – mit einem geeigneten Winterschutz versehen – draußen überwintern können. Als Unterlagen (also als Stämme) werden Wildrosen verwendet, deren positive Eigenschaften wie Frosthärte und geringe Krankheitsanfälligkeit der veredelten Rose zugute kommen. Auf den Stamm werden die Edelreiser einer geeigneten Sorte okuliert, meist mehrere, um eine gleichmäßige Kronenform zu erhalten. Auf diese Weise entstehen Rosen, die die Form eines kleinen Baumes haben; die Anzucht einer guten Stammrose dauert ca. vier Jahre. Schnitt: Die Rosenstämmchen werden fertig beschnitten geliefert. In den Folgejahren sollte regelmäßig im Frühjahr stark zurückgeschnitten und zu dicht gewachsene Kronen ausgelichtet werden.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.
Wir versenden die Rosen als wurzelnackte, etwa ellenlange Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen. Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei.
In den ersten Wochen zu Beginn der jeweiligen Versandsaisons im Frühjahr und Herbst kann es auftragsbedingt einmal zu längeren Lieferzeiten kommen. Pflanzen, die im Frühjahr wegen Einsetzens zu warmer Witterung nicht mehr versendet werden können, werden Ihnen - wenn Sie dies möchten - mit Beginn der Pflanzzeit im Herbst desselben Jahres geliefert. Gleiches gilt, wenn die Pflanzenmengen, die wir bei unseren Gärtnerein reserviert haben, für den Frühjahrsversand nicht ausreichen. In beiden Fällen wird Sie unser Kundenzentrum über die abweichenden Lieferzeiten informieren.
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