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Schröder Herrengürtel Geschirrleder

(10)
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Offenkantig geschnittener, schlichter Gürtel, der mit der Zeit eine besonders schöne Patina erhält. Er wird aus ausgesuchter süddeutscher Rindleder-Rohware gefertigt und zeichnet sich durch Strapazierbarkeit und Langlebigkeit aus. Diese Eigenschaften erlangt das grubengegerbte, 3,5–3,8 mm starke „Geschirrleder“ vor allem durch eine besonders intensive Fettung (der Fettanteil liegt bei 20%, üblich sind 8%). Die Schließe aus massivem, silberfarbig galvanisiertem Messingguß (nickelfrei) ist von Hand mit Sattlerstich angenäht, die Gürtelkanten sind mit Wachs ausgeputzt. Breite ca. 4 cm.

Hinweis: Der naturfarbene Gürtel kann im Farbton leicht variieren.

Menge

Bestellnummer:63950

Preis:62,00 Euro

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 6-7 Tagen
zur Zeit nur in geringer Menge vorrätig

Weitere Detailansichten

  • Miniatur 1
  • Miniatur 1

Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.

Funktionale Aspekte bestimmen neben der Haptik und Optik die Auswahl der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei finden unvergleichlich festes und widerstandsfähiges Ochsenleder, klassisches, hochwertiges Rindleder, äußerst feinporiges Kalbleder, gleichermaßen robustes wie weiches Elchleder und ewig haltbares, dabei jedoch sehr feines und glänzendes Pferdeleder Verwendung; ebenso das weiche Leder von Ziege und Hirsch.

Gürtel: ein- bis dreilagig aufgebaut.

Die einlagigen Gürtel bestehen aus einem zugeschnittenen Lederstreifen mit geschliffenen oder polierten und passend eingefärbten Kanten. Bei ihnen kommt es besonders auf das Leder an, dessen Oberfläche außen wie innen sichtbar bleibt. Die mehrlagigen Gürtel wirken durch die Kombination aus Ober- und Futterleder vom Schnitt und der Verarbeitung her eleganter. Neben der Qualität des Leders ist bei ihnen auch die Verarbeitung von Bedeutung – so sind unsere Gürtel sämtlich genäht und nicht etwa geklebt. Zweilagige Gürtel bestehen aus einem miteinander vernähten Ober- und Futterleder.
Dreilagige Gürtel besitzen darüber hinaus eine zusätzliche Einlage. Durch sie wirkt das Oberleder aufgewölbt, man spricht von bombierten Gürteln. Die Einlage ist bei besonders hochwertigen Gürteln aus Leder, sie kann aber auch aus einem speziell dafür entwickelten haltbaren Fasermaterial bestehen.

Hinweis:

Die Gürtellänge bezeichnet die Länge von der Innenkante der Gürtelschließe bis zum mittleren Gürtelloch. Diese Länge sollte der Bundweite der Hose entsprechen. Geben Sie bei Ihrer Bestellung zur Sicherheit bitte immer auch Ihre Bundweite an.

Pflegehinweis.

Produkte aus echtem Geschirrleder benötigen kaum Pflege. Ein gelegentliches Polieren mit einem Wolltuch ist ausreichend.

Gerbverfahren.

Die Gerbung ist der Prozeß, in dem Tierhaut ihre Beständigkeit gegen Wasser und Fäulnis erhält. Eiweißfaser wird dabei in Lederfaser umgewandelt – ein Prozeß übrigens, der synthetisch nicht nachgebildet werden kann. Neben der Beschaffenheit der Rohware entscheidet die Art der Gerbung über die Qualität und die Eigenschaften des ledernen Endprodukts: Festigkeit, Dehnbarkeit, Wasserverträglichkeit, und auch die Eigenschaften der Oberfläche wie Härte oder Geschmeidigkeit werden maßgeblich vom Gerbverfahren bestimmt. Die traditionellen Gerbverfahren sind uralt; sie lassen sich nach den bestimmenden Gerbstoffen in drei Gruppen teilen:

Die Loh- oder Rotgerbung erfolgt mit pflanzlichen Stoffen (Extrakten aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten) und wird bei schweren Rinderhäuten angewandt. „Lohgare“ führt zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder, das durch Gebrauch seine Patina erhält.

Die Sämischgerbung arbeitet mit Fett und Tranen und wird vor allem auf Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute angewandt. Sämischgares Leder ist ungemein weich, von fast wollartiger Beschaffenheit und kann ohne Schaden vielfach gewaschen werden.

Bei der Alaun- oder Weißgerbung, einer mineralischen Gerbung, wird Alaunstein verwendet; sie wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt und führt zu einem hellen Leder von großer Weichheit.

Die Chromgerbung, ebenfalls mineralisch, ist dagegen jüngeren Datums. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, arbeitet mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen und hat den Vorteil sehr kurzer Gerbzeiten. Das Ergebnis ist ein leicht zu verarbeitendes, sehr geschmeidiges, weiches, tuchartiges Leder, wie es heute beliebt ist.

Dies alles wäre noch übersichtlich, wenn es dazwischen nicht eine ganze Reihe modernisierter und kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung gäbe, bei denen die Gerbzeiten durch mechanische und chemische Mittel deutlich verkürzt werden.
Wir folgen bei unseren Lederwaren folgender Terminologie:
– mineralisch gegerbtes Leder nennen wir chromgegerbt.

Mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder werden allgemein als vegetabil gegerbt bezeichnet. Sie entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, die – in dieser Reihenfolge – mit steigendem Zeitaufwand immer festere und zähere Leder hervorbringen. Wir nennen:
– pflanzlich im rotierenden Gerbfaß gegerbte und daher relativ weiche Leder mit vergleichsweise kurzer Gerbzeit vegetabil gegerbt;
– das in der besonderen Form der vegetabilen Gerbung im sogenannten Farbengang (einem System von 6 bis 12 mit Lohbrühe gefüllten Gruben) gegerbte Leder grubengegerbt;
– und das wirklich in vielen Monaten in der Grube lohgegerbte Leder altgrubengegerbt.

Für unser Lederwarensortiment verwenden wir (mit wenigen Ausnahmen) vegetabil gegerbtes, grubengegerbtes und (in einem Fall) sämischgares Leder. Es stammt zum größten Teil aus deutschen Gerbereien. Hier, im Heimatland der weltweit in hohem Ruf stehenden Gerberschule Reutlingen, behalten noch einige Gerber die traditionellen, langwierigen Gerbverfahren bei und besetzen damit eine kleine Marktnische.
Viele unserer Taschen und Kleinlederwaren sind Eigenentwicklungen. Gemeinsam ist allen Produkten die Auswahl robuster Leder und der Rückgriff auf sattlertypische, auf Haltbarkeit zielende Techniken.

Die Bewertung unserer Kunden

  • MMMMM 05.07.2010 anonym

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Alles ok!

    Gürtel hatte genau die Farbe wie abgebildet und wurde, um Kratzer zu vermeiden, in einem weichen Stoffbeutel geliefert. Richitig edel!

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  • MMMMM 02.05.2010 anonym

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Gürtel dunkel nach

    ich kann mich der Bewertung vom 17.09.2009, was die gelieferte Farbeinschätzung betrifft nur anschließen. Aber: der Gürtel dunkelt in sehr kurzer Zeit (2 Wochen) fast auf die abgebildete Farbe nach! Ich habe ihn einen Nachmittag in der Sonne auf dem Balkon liegen lassen , und dann täglich getragen. Jetzt eingefettet und er sieht super aus! Ich kann diesen Gürtel nur empfehlen! Und falls er sich im Laufe der Zeit längt - zusätzliches Loch reinmachen?!

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  • MM 17.10.2009 von Markus Lorenz

    7 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Wird im Laufe der Zeit länger und länger

    Ich war von dem Gürtel zu Beginn wirklich angetan und habe ihn entsprechend oft und gerne getragen. Mittlerweile hat sich das gute Stück aber so beträchtlich gelängt, dass ich ihn ausmustern muss. Vielleicht passt er in ein paar Jahren wieder ;-)

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (1)

    • 26.10.2009 von Manufactum

      Leder ist ein Naturprodukt mit hautähnlichen Eigenschaften. Als solches verfügt es über eine natürliche Elastizität und paßt sich an. Dennoch können je nach Beanspruchung bei häufigem Gebrauch mit der Zeit auch kleinere, dauerhafte Formänderungen (zum Beispiel leichtes Längen) auftreten.

  • MMMM 17.09.2009 anonym

    9 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Guter Gürtel mit falscher Farbe

    Auch ich kann mich nur den anderen Bewertungen anschliessen: Als ich den Gürtel aus dem Paket und dann aus dem Beutel holte, war ich sehr enttäuscht, denn die Farbe hat nichts mit der Abbildung im Onlineshop / Katalog zu tun. Damit jedem Interessenten deutlich wird, was ihn erwartet: Der Gürtel ist nicht mal so dunkel, wie der "Kreis Fettledergürtel Natur" (Artikelnummer 86105), sondern kommt in einer ähnlich hellen Farbe wie der "Gürtel Ochsenleder" (Artikelnummer 79711)! Insofern eine derbe Enttäuschung, ansonsten macht der Gürtel einen sehr guten, qualitativen Eindruck. Doch da ich den Gürtel aufgrund der Farbe gekauft habe, bleibt die Enttäuschung und die Hoffnung, dass der Gürtel wirklich nachdunkelt, wie von anderen hier beschrieben.

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  • MMMMM 19.05.2009 anonym

    6 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    für die Ewigkeit

    Zu Beginn muss ich sagen, dass Manufactum die Abbildung WIRKLICH mal überarbeiten sollte, um die Leute nicht zu verwirren, die nämlich einen viel helleren Gürtel erhalten werden. ABER: Der Gürtel bzw. die Patina dunkelt mit der Zeit nach, insbesondere wenn man den Gürtel mit Lederöl oder -creme pflegt. Ich habe den Gürtel seit ca. 3 Jahren und er hat nun eine sehr schöne dunkelbraune Farbe. Ansonsten, das Teil ist von der Qualität her über jeden Zweifel erhaben, der einzige Gürtel den ich je gesehen habe den ich mir tatsächlich für eine "Seilbahn" (wie im Film) geeignet vorstelle. Der Gürtel ist rustikal und für Jeans bestens geeignet. Für Kratzer ist er in der Tat recht anfällig, was wohl auf die naturbelassene Verarbeitung des Leders zurückzuführen ist, kenne ich auch von anderen Ledern dieser Art. Mit zunehmender Patina werden die Kratzer aber in weniger sichtbar.

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  • MMM 23.04.2009 von Ullrich Knabe-Dammann

    7 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Abbildung und Originalfarbe stimmen nicht überein

    Wie immer sehr gute Qualität. Die Farbe im Original ist leider deutlich heller als im Katalogbild und somit für mich unbrauchbar....

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  • MM 22.12.2008 von Stephan Witte

    7 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Nicht so, wie im Katalog abgebildet...

    Der Gürtel hatte mir im Katalog gleich gefallen. Als der jedoch geliefert wurde war er sehr(!) viel heller als abgebildet. Daher habe ich ihn leider zurückgesandt.

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    • 22.12.2008 von Manufactum

      Durch die Behandlung des Gürtels (s.u.) kann es zu Farbabweichungen kommen.

  • MMMMM 09.11.2008 von Marie-Gesine und Dr. Martin Bonse

    10 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Eine tolle Entwicklung - die weitergehen sollte!

    M. B. schreibt: Vor 12 Jahren (im Katalog 9) wurde die neue Gürtelentwicklung (Schröder und Manufactum) erstmals vorgestellt. Ich habe mir gleichen einen naturfarbenen gekauft und ihn bis heute praktisch jeden Tag getragen. Spezielle Pflege war nicht erforderlich. Ein toller und schmucker Gürtel! Die Patina ist prima (und hätte etwaige Kratzer bei der Auslieferung sicher längst überdeckt). Warum muss ich mich jetzt allmählich von ihm trennen? Nun - einige "Gebrauchsspuren" hat er trotz seiner Robustheit doch angesammelt. Wenn "mein" Gürtelloch sich allmählich auf die doppelte Länge gedehnt hat, so wäre das zu verkraften (verschwindet hinter der Schließe!), aber die Nähte?! Sie waren bei der Einführung des Gürtels ein Paradedetail, das man seit einiger Zeit auf das Wesentliche reduziert hat. Geblieben sind nämlich nur die Nähte, die bei mir seit 1-2Jahren völlig ohne Faden sind! Mein Gürtel wird "nur" noch durch die Langnähte zusammengehalten, die im neuen Gürtel weggefallen sind! Ich gebe zu, dass das erst nach etwa 9-10 Gebrauchsjahren bemerkbar wird, aber wenn man eine Schwachstelle des neuen Modells benennen will: das wäre sie!

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  • MMMMM 04.09.2008 anonym

    8 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Langlebig

    Vor Jahren, vielleicht sind es schon zehn, kaufte ich bei Manufactum zwei dieser Gürtel, und ich trage sie noch immer. Zum Anzug passen sie nicht wegen ihrer Breite und Stärke, sie sind recht rustikal, es ist eine "ehrliche" Handwerksarbeit, mit der ich so zufrieden bin, daß ich immer wieder einen solchen Schröder-Gürtel kaufen würde, und nicht nur, weil ich auch Schröder heiße und den Vorzug genieße, "meinen" Namen gleich in der Innenseite eingepreßt zu finden.

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  • MMM 28.07.2008 von Jörg Stobbe

    10 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Nicht so gut wie erwartet

    Leider bin ich von der Firma Schröder enttäuscht.Der Gürtel vermittelt zwar ansich einen soliden Eindruck, was man jedoch von den Nähten, welche die Gürtelschnalle mit dem Gürtel verbinden nicht behaupten kann. Leider ist auch die Abbildung des Gürtels eher optimistisch. Die Farbe ist in der Realität viel heller und leider sind beide bisher gelieferten Gürtel mit unschönen Kratzern übersät, welche sich auch mit viel Mühe nicht auspolieren lassen. Sehr schade, gerade bei dem doch gehobenen Preis.

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    • 30.07.2008 von Manufactum

      Der Gürtel wird direkt als Riemen aus der Haut geschnitten, ist also einlagig. Er erhält unter anderem dadurch einen betont sportlichen Charakter zu dem ein von Hand ausgeführter Sattlerstich am besten paßt. Der Riemen wird aus einem vollnarbigen Rindleder, das in der Grube gegerbt und anschließend nicht gefärbt wurde, sondern nur intensiv gefettet (20% üblich sind 8%) worden ist. Dabei reagiert jede Haut in bezug auf die Farbe unterschiedlich, so daß ein Gürtel nie dem anderen gleicht. Darüber hinaus bleiben die natürlichen Unregelmäßigkeiten einer Haut "ehrlich" erkennbar was unseres Erachtens den Gürtel ausmacht. Wenn Ihnen der gelieferte Gürtel nicht gefällt, ist eine Rückgabe im Rahmen unserer Geschäftsbedingungen möglich.

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