Diese berühmte französische Züchtung von 1828 blüht im Juni und Juli mit üppigen Dolden kleiner, dichtgefüllter, pomponförmiger Blüten. Sie sind von milchweißer, leicht karminrosa überlaufener
Färbung und duften angenehm nach Moschus. Die zierlichen, hellgrünen Blätter sind gesund und halten oft bis zum Frühjahr. Dieser Rambler ist ausgesprochen gesund, pflegeleicht und robust. Bis 5 m hoch.
Verwendung: Klettert in Bäume, an Pergolen und Bögen und kann in Zäune geflochten werden, auch an halbschattigen, heißen und mageren Standorten.
Schnitt: Nicht notwendig.
Lieferung: Wir versenden die Rosen als wurzelnackte, etwa ellenlange Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Rankende Rosen: Rambler.
Im Gegensatz zu den eigentlichen
Kletterrosen haben die Rambler weiche
und elastische Triebe und können
klettern, ohne hochgebunden werden
zu müssen. Sie erreichen dabei beachtliche
Höhen (wenn man sie beispielsweise
in einen Baum klettern läßt) und
müssen kaum geschnitten werden.
Sie blühen am zweijährigen Holz und
können – in Ermangelung einer Kletterhilfe
– ebensogut kriechend den Boden
bedecken. Obwohl Rambler bereits im frühen
19. Jahrhundert gezüchtet wurden, sind
sie heute nur wenig bekannt. Ihrer zahlreichen
Vorzüge wegen und weil wir
meinen, daß auch diese Rosen mehr
Beachtung verdienen, bieten wir einige Sorten aus dieser Gruppe an.
Alte Rosensorten.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.