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Glasbecher mundgeblasen

Menge


Bestellnummer: 26858

Preis: 32,00 Euro

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 6-7 Tagen

Produktinformation – Glasbecher mundgeblasen

Hinweis: Die Gläser gehören nicht in die Spülmaschine.

Volumen 210 ml. Höhe 12,5 cm. Gewicht 130 g.

Musterbeispiele eines alten Handwerks. Von Poschingers Trinkgläser.

Mit über 400jähriger Tradition werden in der Glashütte derer von Poschinger in Frauenau im Bayerischen Wald Gläser in reiner, aufwendiger Handarbeit hergestellt und veredelt. Seit 1568 befindet sie sich in Familienbesitz – die weltweit längste Familientradition in diesem Handwerk und die älteste noch produzierende Glashütte in Deutschland. Ihre Geschichte begann im 16. Jahrhundert mit der Herstellung von Spiegel- und optischem Glas, später spezialisierte man sich auf die Herstellung von Trinkgläsern, Service und Geschirr. Von-Poschinger-Gläser zierten die Tafeln und Residenzen vieler Adels- und Fürstenhäuser, so auch die des Zarenhofes; sie gehörten zur exklusiven Ausstattung vieler Ozean- und Flußdampfer und auch der Zeppeline.
Die hier vorgestellten Glasbecher sind Musterbeispiele handwerklich gearbeiteter, mundgeblasener Hohlgläser. Die Kuppa leuchtet in einer der Hafenfarben, den Kontrast dazu bildet der Fuß in Kristall. Die variierende Materialstärke der Schale erzeugt unterschiedlich intensive Färbungen: hier ins Glas zu schauen wird nicht so schnell langweilig.

Farbglas.

„Nimm 60 Teile Sand, 180 Teile Asche von Meerespflanzen und fünf Teile Kreide, dann erhältst du Glas“, lautet die älteste, schriftlich erhaltene Rezeptur für Glasherstellung; sie stammt aus der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal. Wohl nahe des heutigen Luxor arbeiteten die ersten uns bekannten Glashütten, davon zeugen archäologische Funde. Die alten Ägypter verstanden es bereits, Glas durch Beimischen von Metalloxiden zu färben. Gefärbte und somit für allerlei Gegenstände weiter zu verarbeitende Glasbarren waren Handelsobjekte des Mittelmeerraums, sie wurden zum Beispiel im Wrack eines um 1400 v. Chr. gefundenen Schiffes vor der türkischen Küste gefunden. Bis heute aber – und dies, obwohl es mit zu den ältesten Werkstoffen der Menschen zählt – sind nicht alle Geheimnisse des Glases entschlüsselt, in vielen Fragen des atomaren Aufbaus und der Struktur gibt es noch Unklarheiten. Allgemein anerkannt ist mittlerweile die Netzwerkhypothese, die im Glas dieselben Bindungszustände vermutet wie im Kristall. Ein ebenfalls hochkomplexes Forschungsgebiet der Wissenschaften ist der Vorgang unserer Farbwahrnehmung selbst; zu ihren Komponenten gehören physikalische (Farbspektrum), wahrnehmungspsychologische (Farbwertigkeit) und wahrnehmungsphysiologische (Farbreiz) sowie sprachliche Aspekte.
Farben werden unterschiedlich wahrgenommen, ebenso individuell empfunden oder beschrieben. Was dem einen grell erscheint, empfindet ein anderer als satt – zum Beispiel.

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