Kaum etwas ist heute billiger zu haben als gutgemeinte Ratschläge: Die Buchhandlungen sind voll davon. Meterweise stehen dort Lebenshilfebücher, und sie werden in hoher Auflage verkauft. Bücher, in denen detailliert und in genauer Schritt-für-Schritt-Anleitung erläutert wird, wie die Karriere zu planen, die Kinder zu erziehen oder gar der Weg zu Glück und Zufriedenheit zu beschreiten sei. Stellt sich die Frage: Wo bleibt da der Wert des Irrtums, ja des Verirrens?
Navigare necesse est. Verirren aber auch.
Es gibt Kochgeschirr aus etlichen Materialien mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen. Und es gibt sehr viele Möglichkeiten, damit zu gutem Essen zu kommen. Auch wenn es also das „ideale“ Material für Töpfe, Pfannen und andere Kochgefäße offensichtlich nicht gibt, nimmt der Werkstoff Gußeisen zweifellos eine herausragende Stellung ein (vgl. Warenkatalog Nr. 15, Seiten 200 und 225). Und das, obwohl dieses Material anderen Stoffen gegenüber in einigen Bereichen sogar unterlegen ist.
Gußeisen: mehr als nur ein Material.
Unsere guten Dinge.
Gelegentlich bekommen wir Kundenrückmeldungen, die sich mit der Pflege unserer Produkte und deren Folgen befassen: sei es, daß die Yogamatte in der Reinigung verklumpt ist, sei es, daß das blaugepließtete Messer in der Spülmaschine unschön (und stumpf) wurde, oder sei es, daß Gläser in dort angelaufen sind. Diese Rückmeldungen schließen nicht selten mit dem Vorsatz, beim nächsten Mal ein weniger empfindliches Teil zu kaufen.
Hochfunktional, doch nicht automatisch pflegeleicht.
Es ist so eine Sache, wenn man als jüngerer Bruder eines spartanisch-pflichtversessenen Thronfolgers aufwächst: Einerseits bleibt man im Schatten, andererseits wagt man einmal den großen Wurf. Erzherzog Maximilian, Bruder des österreichischen Kaisers, hatte viele Talente und Interessen – gerade auch an Frauen –, sammelte leidenschaftlich, interessierte sich für Geschichte, Kunst und noch einiges mehr.
Eine Ausstellung über Erzherzog Maximilian, Kaiser Mexikos.
Multimedial und kinderfreundlich.
Die Gründung des Museums Inatura geht auf den Fabrikanten und Sammler Siegfried Fussenegger (1894–1966) zurück, der schon 1927 geologische und botanische Sammlungen ausstellte und etwa zehn Jahre später eine „Schau der Naturgeschichte Vorarlbergs“ etabliert hatte – und damit ein modernes und lebendiges Museum gestalten wollte. Bei der Ausstellungsgestaltung beschritt der Autodidakt ...
Natur und Technik. Die Inatura in Dornbirn.
Seit 100 Jahren gibt es den Schweizerischen Werkbund (SWB), der kurz nach Gründung des Deutschen Werkbunds entstanden ist und sehr ähnliche Ziele verfolgt. So beschäftigten sich seine Gründer mit der Frage, wie vor dem Hintergrund der Industrialisierung die Dinge des täglichen Gebrauchs, aber auch Werke der Architektur gestaltet sein sollten. Dabei wirkte die englische Arts-and-Crafts-Bewegung inspirierend, deren Anliegen die Qualität guter kunsthandwerklicher Produkte war. Gestaltung sollte einfach gute Dinge schaffen, ohne rein dekorative Teile.
Über den (Grenz-)Zaun geschaut: 100 Jahre Schweizerischer Werkbund.
Die Manufactum Familienchronik, eine unserer im vergangenen Jahr fertiggestellten Entwicklungen, täuscht mit ihrer schlanken Gestalt und durchstrukturierten Gliederung sehr leicht über das Maß an Entwicklungsarbeit hinweg, das in ihr steckt.
Vorauseilende Ahnenforschung. Eine Zwischenbilanz.
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