Eine selten verwendete Sorte mit hübschen
purpurroten Blüten, die zum Teil
ins Violette changieren. Jedes der vier
Blütenblätter hat zudem einen zur Mitte
hin fast weiß werdenden Längsstreifen,
so daß insgesamt ein sehr lebhaftes
Farbenspiel entsteht. ’Walenburg‘ blüht
lange von Juni bis September, ist für jeden
Standort geeignet (bevorzugt ein
sonniger Platz) und ist gut winterhart.
Die Pflanze klettert bis 3,5 m hoch.
Verwendung:Sehr schön in Kombination
mit historischen Rosen, da sie an
deren Blütezeit anschließt. Auch für die
Pflanzung in Gefäße geeignet.
Schnitt:Jährlich im November oder
Dezember kräftig zurückschneiden.
Lieferhinweis:Die Waldreben werden im Topf (an einen Stab aufgebunden) geliefert.
Sollten Sie nicht gleich pflanzen können, nehmen Sie die
Waldreben aus dem Karton und stellen sie (mit
Topf) an einer eher schattigen Stelle im Garten
auf. Gießen Sie die Pflanzen leicht und überprüfen Sie regelmäßig,
ob nachgegossen werden muß. Jeder Lieferung
liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei.
Waldreben.
Zu den schönsten winterharten Kletterpflanzen
Mitteleuropas zählt zweifellos
die Gattung Clematis mit rund 250 Wildarten
und einer Vielzahl an Hybriden
und Sorten. Allen gemein ist der Drang
zu klettern, einige nur schwach, manche
überspinnen ganze Büsche oder wachsen
in die Kronen hoher Bäume hinein. Waldreben besiedeln am natürlichen
Standort Waldränder und Heckengesellschaften.
Nach der Blüte zieren sich
die meisten mit hübschen, haltbaren
Samenständen. Wir bieten robuste Wildarten
an, die – im Gegensatz zu den
bekannteren großblumigen Hybriden –
selten von der gefürchteten Clematiswelke
befallen werden, die über Nacht
ganze Pflanzen zerstören kann.
Schnittempfehlung:
Waldreben blühen zu ganz unterschiedlichen
Zeiten – im Frühjahr, Sommer und Herbst
–, und abhängig von der Blütezeit sind die jährlichen
Schnittmaßnahmen durchzuführen. Man teilt die Gattung
Clematis daher in drei unterschiedliche, sogenannte
Rückschnittgruppen ein – die von uns angebotenen
Arten werden folgendermaßen zugeordnet:
Rückschnittgruppe 1: Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht notwendig. Falls notwendig (um ein Vergreisen zu verhindern) können die Pflanzen im
Sommer nach der Blüte ausgedünnt werden. In diese Gruppe gehören Clematis macropetala, montana, alpina und fauriei x sibirica.
Rückschnittgruppe 3: Im November oder Dezember wird jährlich kräftig zurückgeschnitten, auf etwa 30–40 cm über dem Boden. In diese Gruppe
gehören Clematis integrifolia, viticella, triternata und texensis.
(Zur Rückschnittgruppe 2 gehören die großblumigen Hybriden, die wir
aufgrund ihrer Clematiswelke-Anfälligkeit nicht im Sortiment führen.)