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Lauschaer Eisglasamsel


Bestellnummer:  24771

Preis:  4,00 Euro

Verfügbarkeit
ausverkauft, nicht mehr lieferbar

Produktinformation – Lauschaer Eisglasamsel

In Formen geblasen. Kristallisierter Eislack, Glimmer, Hühnerfeder, zwei Metallfedern mit Klemme. Höhe ca. 9 cm. Gewicht 15 g.

Die Eisamsel aus Lauscha.

Der figürliche Glasbaumschmuck aus Lauscha wird in eine zweiteilige Negativform aus Porzellan geblasen. Die Vögel werden in Eislack getaucht, und beim Abkühlen bilden sich dann Kristalle aus – bei jedem Exemplar in einem etwas anderen Muster. Danach wird Glimmer aufgetragen und die Eisamsel mit einer Hühnerfeder verziert. Der Vogel steht und „wippt“ auf zwei beweglichen Metallfedern.

Christbaumschmuck aus Lauscha.

Seit 400 Jahren begleitet der Werkstoff Glas das Dorf Lauscha im Thüringer Wald. 1597 hatten dort der Schwabe Hans Greiner und der aus Böhmen stammende Christoph Müller die erste Glashütte Thüringens errichtet und damit den Grundstein für die nachher weltberühmte thüringische Glasindustrie gelegt.

Gespiegeltes Licht: Baumschmuck aus Glas.

Kaum vorstellbar mag es in unserer von zahllosen Glühbirnen, Neonröhren und Leuchtdioden praktisch ohne Unterlaß erhellten, blinkenden und blendenden Gegenwart erscheinen, daß Licht – namentlich in den Wintermonaten – einmal kostbare Mangelware war. Zu Weihnachten, dem Lichterfest, galt es im 19. Jahrhundert, der relativen Dunkelheit der Wohnstuben einen hell erleuchteten Tannenbaum entgegenzusetzen: ein symbolisches Zeichen für die Botschaft des Advents – das Licht, das die Nacht durchdringt – und eine „Sensation“ im ganz wörtlichen Sinne, ein aufsehenerregender Sinneseindruck nämlich, für die Augen der Kinder und Erwachsenen. Seit der steigenden Nachfrage nach gläsernem Christbaumschmuck in den 1830er Jahren überboten sich die deutschen Glasbläser in der Entwicklung von Modellen, die mit den geringen zur Verfügung stehenden Materialien – Glas, Silberfarbe und Metalldrähte – das Licht der Baumkerzen auf besonders effektive Weise auffangen, brechen und reflektieren konnten. Die Ausspülung der Glaskugeln mit Naßsilber schaffte eine Verspiegelung der gesamten Oberfläche, feingesponnene Glasseide und zerstoßene Glassplitter wiederum erzeugten als Zierelemente mattere und changierende Glanzeffekte. Die Technik des „Einstechens“, bei der mit Hilfe hölzerner Stempel die Oberfläche der Glaskugel nach innen eingedrückt und mit einem Muster versehen wurde, bewirkte auf den unterschiedlichen so entstandenen Grenzflächen komplexe Lichtreflexionen, die in alle Richtungen zurückgeworfen wurden. Eine Auswahl von traditionell gefertigtem gläsernem Baumschmuck – von Reflexkugeln und naßversilberten Miniaturen über Lauschaer Eisglas bis zu böhmischem Glasperlenschmuck – finden Sie in unserem Sortiment.

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