Mobile Sitzgelegenheiten. Hocker

Hocker „60“

Aaltos Hocker.
Für sein Alter – das Auditorium in Viipuri wurde vor 76 Jahren damit bestuhlt – hat er sich gut gehalten, der Hocker „60“. Nicht nur brachte er es als Musterbeispiel funktionaler Möbelgestaltung zu Weltruhm, er steht auch noch, wo viele seiner billigen und jüngeren Kopien längst zusammengebrochen sind, fest auf seinen 3 L-Beinen. Ohne zusätzliche, stützende Rahmen bilden diese mit der Sitzfläche eine optische Einheit und einen dauerhaft stabilen Sitz.

Hocker „60“

Aaltos L-Bein. (Kl)eine Säule der Moderne.

Das L-förmig gebogene Bein, das er zuerst an seinem schlichten Hocker „60“ einsetzte, galt dem finnischen Architekten und Gestalter Alvar Aalto als seine wichtigste Erfindung – dies bei einem Lebenswerk von alleine rund 300 verwirklichten Gebäudeentwürfen. Aalto beschäftigte sich seit 1925 – beeinflußt vom Bauhaus – mit dem natürlichen Werkstoff Holz und dessen Formung.

„Die kleine Schwester der Säule“ nannte er das L-Bein, das er sich 1932 patentieren ließ. Das volle Holz wird dabei im Bereich der Biegung kammartig geschlitzt und mit eingeleimten Furnierstreifen formstabil gefüllt: Dies markiert den Übergang vom dampfgebogenen Bugholz zum formverleimten Schichtholz und war fortan eine einfache Möglichkeit, horizontale und vertikale Elemente ohne weitere konstruktive Hilfen stabil miteinander zu verbinden. Mit den ersten Möbeln, die Aalto aus dieser Idee entwickelte, wurde ein heute wenig bekanntes Juwel der Moderne, die von ihm entworfene Gemeinde-
bibliothek von Viipuri (heute Wyborg) ausgestattet.

Sitze in Sandwich-Bauweise mit Massivholzeinlagen zur durablen Befestigung der Beine. Sitzkanten und Beine massives Birkenholz. Holzoberflächen klarlackiert. Die Beine liegen lose bei und müssen nur noch angeschraubt werden. Ø außen 38 cm, Sitzfläche Ø 35 cm. Höhe 44 cm. Sitzfläche optional mit Birkensperrholz oder 2 mm starkem, beschichtetem Linoleum belegt.

Hocker „60“ ab 180,00 Euro

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Schusterhocker Buchenholz

Weit mehr als ein Arbeitsmöbel. Dänischer Schusterhocker.
Seine Vorläufer waren dreibeinige Melkschemel mit einfachem, halbrundem Sitzbrett. Seit dem 17. Jahrhundert nutzten auch dänische „Klompenmakers“ – also Holzschuhmacher – den praktischen Hocker. Im Gegensatz zu Melkenden mußten diese jedoch den ganzen Arbeitstag darauf verbringen. Sie statteten ihn daher später mit einer ausgeformten Sitzschale aus, die das Sitzen auf dem Hocker weitaus komfortabler macht. Unser Hersteller, ein dänischer Dreimannbetrieb, fertigt den Schusterhocker, der einen unübertroffen hohen Sitzkomfort bietet, nach Originalvorlagen aus dem Produktionsjahr 1936 in 23 Arbeitschritten. Die Konstruktion sieht zwar simpel aus, ist aber technisch durchaus anspruchsvoll, wenn sie so akkurat und paßgenau wie bei diesem Hocker ausgeführt ist.

Schusterhocker Buchenholz

Die gesamte Feinbearbeitung sowie das abschließende Schleifen der Hockeroberfläche erfolgen von Hand. Die Sitzschale wird aus einem einzigen, 6–8 cm starken Stück massiven Buchenholzes mit rund 40 cm Durchmesser geformt, die drei Stuhlbeine sind sauber in die Sitzschale eingeleimt und zusätzlich mit stabilisierenden Traversen versehen.

Die ungewöhnliche, seitliche Anordnung der Vorderbeine ist archetypisch für diese Art Hocker; die vordere Quertraverse verläuft parallel zur Vorderkante der Sitzschale und dient gleichzeitig als stützende Fußablage. Dies gewährte den Schuhmachern eine Arbeitshaltung, bei der vor dem Hocker nichts Störendes im Weg war, erweist sich aber auch bei der Nutzung im Wohnbereich als verblüffend vielseitig und bequem.

Buchenholz, unbehandelt. In zwei Größen. Klein: Höhe 49 cm, Breite 52 cm, Tiefe 40 cm. Gewicht 2,8 kg. Groß: Höhe 69 cm, Breite 60 cm, Tiefe 49 cm. Gewicht 3,4 kg.

Schusterhocker Buchenholz ab 175,00 Euro

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Vielseitiges Kleinmöbel: Stauraum, Hocker und Koffer.
Ein hoher praktischer Nutzen sowie eine unprätentiöse Gestaltung mit einer puristischen Ästhetik zeichnen diese in einem österreichischen Möbelbaubetrieb gefertigten Container aus. Dementsprechend plausibel ist das gewählte Material: siebenlagiges, dampfgebogenes Birkensperrholz, das gleichzeitig leicht und dennoch erstaunlich stabil ist. Es gibt den Containern eine Statik, die über jeden Zweifel erhaben ist. Genau dies macht sie so vielseitig. 

Sperrholzcontainer gross

So läßt sich die breitere Version auch hervorragend als Hocker nutzen, während die schmalere Ausführung als Koffer dienen kann. Und beide können sowohl einzeln als auch aneinandergereiht verwendet werden und sind darüber hinaus stapelbar. Harri Koskinen – der finnische Gestalter – steht mit seinem hier mustergültig umgesetzten Anliegen, mittels klarer, zurückgenommener Gestaltung die besten Qualitäten des Produkts zum Vorschein zu bringen und für sich sprechen zu lassen, in der Tradition berühmter Landsleute.

Birkensperrholz, matt klarlackiert, genietete Beschläge aus Edelstahl. H 40 x B 40 x T 40 cm. Gewicht 4,6 kg.

Sperrholzcontainer gross 237,00 Euro

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Rollhocker Metall, schwarz

Der Elefantenfuß.
Aus Bibliotheken ist dieser als „Elefantenfuß“ bekannt gewordene Rollhocker gar nicht mehr wegzudenken. In unbelastetem Zustand läßt er sich auf drei leich-
tgängigen Gleitrollen komfortabel bewegen. Wird er dagegen belastet – sei es durch Daraufsteigen, um an ein höheres Regal zu kommen, oder sei es durch Daraufsetzen, um in Ruhe in einem Buch zu blättern – senkt sich sein Körper ab; er steht dann rutschsicher auf dem gummierten Rand.

Pulverbeschichteter Stahl, Gummi. Höhe unbelastet 45 cm, belastet 39 cm, Ø 42 cm, obere Trittfläche
Ø 28 cm. Gewicht 4,7 kg. Belastungsgewicht max. 150 kg.

Rollhocker Metall, schwarz vorher 83,00 Euro
jetzt 57,00 Euro

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Schweizer Originale: „Unverbesserlich“.
Im schweizerischen Kanton Aargau ist der Hersteller dieser Arbeitsstühle und -hocker ansässig. Ein echter Dauerbrenner des 1946 gegründeten Familienbetriebes sind insbesondere die Drehstühle, die seit 1952 nahezu unverändert produziert werden. Aufbau und Technik der durchdachten, funktionalen und unaufgeregten Sitzmöbel sind derart überzeugend, daß sie schlicht keiner Verbesserung bedurften, weshalb die handwerklich wie gestalterisch Unbeirrbaren, die sie bauen, auch fast nichts veränderten. Lediglich die Zahl der Füße erhöhten sie im Lauf der Jahre von drei auf fünf.

Schweizer Drehhocker

Die Sitzhöhe der Stühle und Hocker wird mittels einer bestechend einfachen, vom Hersteller selbstentwickelten Vorrichtung eingestellt, die ohne (Gasdruck-)Feder auskommt: Wenn der Hebel unter der Sitzfläche betätigt wird, löst sich ein im Standrohr befindlicher Spreizkolben. Hebt man nun die Sitzfläche leicht an, läßt sich die gewünschte Höhe stufenlos einstellen.  


(Fast) alles aus einer Hand.

Die Stühle und Hocker zeichnen sich auch dadurch aus, daß jeder Arbeitsschritt handwerklich sauber gelöst ist. Was darauf zurückzuführen ist, daß man nahezu alle Teile im eigenen Kleinbetrieb fertigt und bearbeitet. So werden die Rohre für die Fußkreuze einzeln auf Länge gesägt, gebogen und entgratet. Die Rohrverbindungen sind sorgfältig von Hand hartgelötet. Auf diese Weise sind die Nähte bei gleicher Haltbarkeit feiner als etwa beim Schweißen.

Schweizer Drehhocker

Die fertigen Gestelle der Stühle werden glanzverzinkt, die kugelgelagerten Sitzflächen sind aus massivem Buchenholz gearbeitet. Alle Holzteile werden abschließend klarlackiert bzw. gegebenenfalls zuvor schwarz gebeizt, wobei die Struktur des Holzes sichtbar bleibt.

Der Hersteller ist aus langjähriger Erfahrung so von diesen Urtypen seiner Kollektion – die sich seit Jahrzehnten in Privathaushalten, gewerblichen Betrieben und öffentlichen Institutionen bewährt haben – überzeugt, daß er ihnen eine nahezu lebenslange Dauerhaftigkeit zuschreibt.

Gestell Stahl glanzverzinkt. Sitzfläche Buchenholz massiv, klarlackiert bzw. schwarz gebeizt und klarlackiert. Rohrmanschette Messing. Gummilenkrollen – für harte Böden – mit verchromtem Stahlblechgehäuse. Sitz Ø 33,5 cm. Höhe 42,5–62 cm. Standfläche Ø 51 cm. Gewicht 5,9 kg. Belastungsgewicht max. 100 kg.

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Tritthocker KirschbaumholzTritthocker Kirschbaumholz

Hocker und Leiter in einem.
Das Grundgerüst bildet ein 73,5 cm hoher Hocker in Stollenbauweise, der sich als Sitzgelegenheit vor der Bücherwand, für Küche und Büro empfiehlt.

Die Leiter wird an ihrem oberen Ende in senk-
rechten Nuten der Stollen geführt; bei Bedarf wird sie unten heraus-
geklappt. Die Beine und Zargen sind miteinander verdübelt, die Platte ist bündig im Zargenkranz eingelassen. Die drei massiven Trittstufen sind in die Seitenwangen der Leiter eingenutet.

Massives geöltes Kirschbaumholz; Sitzfläche mit rotem Linoleumbelag, abwaschbar. Höhe 73,5 cm, Standfläche 33 x 33 cm. 3 Trittstufen, Breite 23 cm, Tiefe 14,5 cm. Tiefe ausgeklappt 58 cm. Gewicht 8,5 kg.

Tritthocker Kirschbaumholz 312,00 Euro

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Rabenau. Die Stuhlmacherstadt.
Die Stuhlmachertradition Rabenaus ist fast 400 Jahre alt. Die vielen in dieser Zeit gewachsenen speziellen Fertigkeiten der Rabenauer Stuhlmacher haben die Industrialisierung überlebt, und sie haben das Volkseigentum und die bundesrepublikanische Berufsausbildungsverordnung unbeschadet überstanden. Was die Rabenauer Stuhlmacher können, zeigen sie vor allem bei dem originalgetreuen Nachbau historischer Stuhlmodelle.

Hocker Alte NikolaischuleHocker Alte Nikolaischule

Die "Nikolai-Möbel".
1910 lieferten die Rabenauer diese Sitzmöbel zur Ausstattung der vierhundertjährigen »Alten Nikolaischule« am Nikolaikirchhof in Leipzig. Für die Wiedereröffnung des sanierten Gebäudes als Kulturzentrum 1994 wurden die Möbel ein zweites Mal in Rabenau gebaut. Für den »Privatgebrauch« gibt es sie nur bei uns.

Die Verarbeitung.
Die Gestelle und Sitzrahmen der Rabenauer Möbel sind aus massivem Buchenholz gefertigt, das gebeizt und lackiert wird. Die Holzverbindungen sind gezapft und kaltverleimt. Die Sitzrahmen der Sitzmöbel sind auf Gehrung geschnitten und die Kanten profilgefräst; typische Beinform mit Stabfräsung.

Die Sitzflächen: Leder oder Flechtwerk.
Die Sitzflächen sind entweder als Ledersitze oder als Flechtwerk ausgeführt:
- Die Ledersitze bestehen aus einer Sperrholzunterlage, die mit Polsterwatte aufgepolstert wird; schwarzes Rindleder wird darauf mit Ziernägeln fixiert. - Bei den Geflecht-Sitzflächen wird das gespaltene, gebeizte Peddigrohr dreifach von Hand durch Bohrungen im Stuhlfalz geflochten.

Jedes Möbel ist reparierbar.
Als besonderen Service bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit den Rabenauer Stuhlmachern die Möglichkeit, jeden Stuhl (etwa ein altes Erbstück) nachzubauen. Ein Angebot erhalten Sie auf Anfrage, die Produktionszeit richtet sich nach dem Aufwand.

Gestell und Sitzrahmen Buchenholz massiv, gebeizt und klarlackiert. Höhe 48,5 cm, Breite 44, Tiefe 39 cm. Gewicht 4 kg. Sitzfläche Geflecht oder Leder.

Hocker Alte Nikolaischule ab 344,00 Euro

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U wie Ulm. Ulmer Hocker.
Der Ulmer Hocker wurde 1955 von Max Bill, dem ersten Direktor der Ulmer Hochschule für Gestaltung, in Zusammenarbeit mit Hans Gugelot und Paul Hildinger für die Studenten der HfG entworfen. „Zwei senkrechte Bretter, ein waagerechtes, die drei fest verzahnt, von einem runden Holzstab unten zusammengehalten“, so beschrieb ein Zeitgenosse das Konstruktionsprinzip des Hockers. Dergestalt sollte er als Sitz, Beistelltisch, Regal und Tragehilfe für die beim Studium benötigten Bücher dienen. Das tut er noch heute.

Ulmer HockerUlmer HockerUlmer Hocker

Material wie beim Original: Fichtenholz natur, Querstab und Standflächenleiste aus Buchenholz. Höhe 44 cm, Breite 39,5 cm, Tiefe 29,5 cm. Gewicht 2,1 kg. Lieferung ohne Pultschreibtisch.

Ulmer Hocker Max Bill 188,00 Euro

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