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Mosser Glaskelch

Menge

Bestellnummer:26866

Preis: 12,80 Euro

Verfügbarkeit
ausverkauft, nicht mehr lieferbar

Produktinformation – Mosser Glaskelch

Die Gläser haben Eisbechergröße, eignen sich auch für allerlei Nachtisch, für Eistee oder als ungewöhnliches, großes Trinkglas.
Hinweis: Die Gläser gehören nicht in die Spülmaschine.

Feuerpoliertes Preßglas. Volumen 350 ml. Höhe 17,5 cm. Gewicht 600 g.

Eine Frage von Zeit und Geschick.

Wichtige Schritte der Preßglasproduktion sind das Pressen, Härten, Polieren und Auskühlen des Glases. Rohmaterialien wie Sodaasche und Siliziumsand werden bis zum Schmelzpunkt von 1.379 °C erhitzt, die Arbeitstemperatur variiert zwischen 980 und 1.090 °C. Mehr als eine Stunde vor Beginn des Preßvorgangs werden die gußeisernen Formen auf etwa 535 °C vorgewärmt. Ein „Der Sammler“ genannter, erfahrener Werksarbeiter holt die benötigte Menge an flüssiger Glasmasse aus dem Ofen und füllt sie in die Form. Diese gibt nach einer Minute das neue Preßglasstück frei, das nun seine Zeit zum Abkühlen und Härten erhält. Typisch für ein Mosser-Glas sind die gleichmäßige und brillante Durchfärbung sowie die feine, glatte Feuerpolitur. Dafür passiert das Stück einen Glasierofen, in dem die alleräußerste Schicht angeschmolzen wird, mehr als drei Stunden darf das Glas ausglühen – um nicht zu Bruch zu gehen.

Cambridge-Glas. Herkunft verpflichtet.

Cambridge im amerikanischen Bundesstaat Ohio war vor hundert Jahren der Herkunftsort berühmter Glaswaren und ein Synonym für die Qualität solcher Produkte. Noch heute zieht es Sammler in die Antiquitätenläden der Stadt und des Umlandes – oder in die übriggebliebenen Betriebe, etwa zum Hersteller dieser hochwertigen Glaskelche und des artverwandten Kruges aus Preßglas.
Der Inhaber und Gründer von Mosser Glass lernte sein Handwerk in der weithin angesehenen Cambridge Glass Company. Als die Traditionsfirma schloß, führte der Weg in die Selbständigkeit und 1971 zur Gründung der eigenen, traditionsbewußten Firma – eines Familienbetriebs mit heute rund 30 Beschäftigten und einem ausgezeichneten Ruf.

Farbglas.

„Nimm 60 Teile Sand, 180 Teile Asche von Meerespflanzen und fünf Teile Kreide, dann erhältst du Glas“, lautet die älteste, schriftlich erhaltene Rezeptur für Glasherstellung; sie stammt aus der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal. Wohl nahe des heutigen Luxor arbeiteten die ersten uns bekannten Glashütten, davon zeugen archäologische Funde. Die alten Ägypter verstanden es bereits, Glas durch Beimischen von Metalloxiden zu färben. Gefärbte und somit für allerlei Gegenstände weiter zu verarbeitende Glasbarren waren Handelsobjekte des Mittelmeerraums, sie wurden zum Beispiel im Wrack eines um 1400 v. Chr. gefundenen Schiffes vor der türkischen Küste gefunden. Bis heute aber – und dies, obwohl es mit zu den ältesten Werkstoffen der Menschen zählt – sind nicht alle Geheimnisse des Glases entschlüsselt, in vielen Fragen des atomaren Aufbaus und der Struktur gibt es noch Unklarheiten. Allgemein anerkannt ist mittlerweile die Netzwerkhypothese, die im Glas dieselben Bindungszustände vermutet wie im Kristall. Ein ebenfalls hochkomplexes Forschungsgebiet der Wissenschaften ist der Vorgang unserer Farbwahrnehmung selbst; zu ihren Komponenten gehören physikalische (Farbspektrum), wahrnehmungspsychologische (Farbwertigkeit) und wahrnehmungsphysiologische (Farbreiz) sowie sprachliche Aspekte.
Farben werden unterschiedlich wahrgenommen, ebenso individuell empfunden oder beschrieben. Was dem einen grell erscheint, empfindet ein anderer als satt – zum Beispiel.

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