Auch diese außergewöhnliche Bodendeckerrose ist eine Züchtung
unseres Rosenlieferanten. Das Besondere an ihr ist der sehr flache, nur 30 cm hohe, aber kräftige Wuchs, die unermüdliche Blütenbildung und die herausragende Robustheit. Die leuchtendweißen, ungefüllten Einzelblüten mit goldgelben Staubfäden verströmen einen angenehmen Apfelduft und sind eine wertvolle Bienenweide. Von Juni bis Oktober schiebt die Rose ununterbrochen Blüten nach, die nachfolgenden roten Hagebutten halten bis in den Spätherbst hinein. Das dunkelgrüne, glänzende Laub ist unempfindlich gegen Krankheiten. Die Pflanze wird etwa 60 cm breit.
Verwendung: Mit dichtem Wuchs deckt sie zuverlässig den Boden ab; sie ist sowohl zur großflächigen Böschungsbegrünung geeignet (3–4 Pflanzen/qm) als auch zur Pflanzung in Steingärten oder Töpfe. Die Rose eignet sich auch
für den Halbschatten, sollte aber nicht unter größere Bäume gepflanzt werden.
Schnitt: Im Frühjahr die alten Blütenstände
entfernen.
Lieferung: Wir versenden die Rosen als wurzelnackte, etwa ellenlange Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Bodendeckerrosen.
Als Bodendeckerrosen bezeichnet
man die flach- und breitwachsenden
Arten
und Sorten. Sie sind in der Lage,
sonnige und trockene Flächen schön
und dauerhaft zu begrünen und mit
ihrem dichten Wuchs die Ansiedlung
anderer (unerwünschter) Pflanzen zu
unterdrücken.
Alte Rosensorten.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.