Wetterbeobachtung

Wissen, wie das Wetter wird. Von der Bauernregel zum amtlichen Meßnetz.

Aussenwetterstation Edelstahl

Schon in der Steinzeit, in der er noch ganz unmittelbar den Elementargewalten ausgesetzt und das tägliche Leben untrennbar mit dem Wetter verwoben war, beobachtet der Mensch das Wetter. Über die Zeitläufe hin leiteten all jene, die in ihrem Wirken unmittelbar von Unbilden der Witterung betroffen waren, wie Bauern, Winzer und Seefahrer, aus ihren Beobachtungen grobe Gesetzmäßigkeiten ab, die sich vielfach bis in unsere Gegenwart erhalten haben – etwa in Form der Bauernregeln.

Heute kommt kaum noch jemand direkt mit der Wetterbeobachtung in Kontakt – der Freizeitsegler wie der Berufskapitän lauschen dem Seewetterbericht, der Bauer und der Winzer dem Agrarwetterdienst und jedermann dem täglichen Wetterbericht in Rundfunk und Fernsehen.

Wir überlassen das Beobachten und Interpretieren des Wetters professionellen Meteorologen. Sie bereiten für ihre Prognosen die Daten des hauptamtlichen offiziellen Meßnetzes auf – erhoben von den Meßstationen des staatlichen Deutschen Wetterdienstes, des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr und privaten Wetterdiensten – und machen sie im Falle des allgemeinen Wetterberichts in heruntergebrochener Form für den Laien verständlich.

In der Tradition der alten Wetterbeobachter stehen fast nur noch Kleingärtner und Hausgartenbesitzer. Sie haben durch Beobachten von Tieren und Pflanzen sowie durch das Ablesen weniger Meßinstrumente das örtliche Wetter und seine Entwicklung im Blick – mit dem Ziel, für ihre gärtnerische Arbeit hilfreiche Vorhersagen treffen zu können.

Aussenwetterstation Edelstahl 143,00 Euro

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Wetter vorhersagen.

Wettervorhersage von Tieren und Pflanzen

Vor der modernen Meteorologie war es üblich, Wetterprognosen vom Verhalten der Tiere und Pflanzen in der direkten Umgebung abhängig zu machen. In Form von Bauernregeln haben diese Naturbeobachtungen Eingang ins Alltagsleben gefunden. Noch heute wissen wir zum Beispiel, daß ein Wetterumschwung naht, wenn die Schwalben im Sommer tief fliegen, oder daß Regen zu erwarten ist, wenn die Bäume im Garten ihre Äste hängen lassen.

Warum das so ist, erklären die Autoren dieses lehrreichen Buches. Nicht jede der alten Wetterregeln stimmt natürlich zu hundert Prozent, logische Erklärungen und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Witterung und Verhalten liefern jedoch Belege dafür, daß in ihnen mindestens ein Körnchen Wahrheit steckt.

Die jahrhundertealten „Wetterweisheiten“ und Beobachtungen für die eigenen kurzfristigen Prognosen einzusetzen, die Zeichen der Natur zu erkennen und zur Bestimmung des Mikroklimas im eigenen Garten zu nutzen, dazu möchte dieser Ratgeber anregen.

Wettervorhersage von Tieren und Pflanzen

128 Seiten. 65 Farbfotos. Format 19 x 21,5 cm, Einband laminierter Karton. Rosenheimer Verlagshaus 2008.


Wettervorhersage von Tieren und Pflanzen 13,40 Euro

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Einfache Meßgeräte. Selbstgebaut.

Für ein einfaches „Thermometer“ nimmt man ein großes Gurkenglas, über dessen Öffnung man einen halben Luftballon zieht, so als wollte man eine Trommel bespannen.

Wettertagebuch

Den Ballon fixiert man mittels Gummiringen und Klebeband, so daß das Glasinnere luftdicht abgeschlossen ist.

Nun legt man einen langen dünnen Strohhalm als Zeiger auf den gespannten Luftballon und klebt ihn fest. Am freien Ende des Zeigers stellt man eine auf Karton gezeichnete Skala auf, auf der man die Extremwerte markiert und den Raum dazwischen unterteilt.

Aus einem nicht ganz trockenen Fichtenzapfen, einem Trinkhalm, stabilem Karton, Kleber und Plastilin wird ein „Hygrometer“. Dazu klebt man den Trinkhalm als Zeiger an eine der mittleren Schuppen des Fichtenzapfens und setzt diesen mittels eines aus Plastilin geformten Sockels auf ein Stück stabilen Karton.

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Wettertagebuch. Das Wettergeschehen dokumentiert.

Will man die eigenen Wetterbeobachtungen über Jahre vergleichend betrachten, erweist sich ein Wettertagebuch als probates Mittel. In diesem hält man täglich Temperatur, Luftdruck(-änderung), Wolkenbedeckung und -typ, Windrichtung und -stärke, Luftfeuchtigkeit und Niederschlagsmenge fest, ergänzt um mit dem Wetter zusammenhängende Naturerscheinungen.
Damit hält man zugleich unbestechliche Argumente in Händen, wenn man unversehens mit sentimentaler Wetterverklärung („Früher waren die Sommer sonniger und wärmer, die Winter kälter, und mehr Schnee gab es auch.“) konfrontiert wird.

Jahresweiser


Jahresweiser 2013–2022.
Betrachtet auf jeder Seite zehn Jahre je eines Tages, womit er für vergleichende Aufzeichnungen der wiederkehrenden Wetter-

phänomene in Form eines Wettertagebuchs geradezu prädestiniert ist.

 

Dunkelgrauer Leineneinband mit Silberschnitt und Silberprägung, zwei Zeichenbänder. 24,5 x 18 cm. Gewicht 1 kg.



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Schwäbische Präzision: Lufft.

In der 1881 in Fellbach gegründeten Metallbarometerfabrik Lufft wurden bis in die sechziger Jahre hinein weltweit geschätzte Meßgeräte und Wetterwarten für den Hausgebrauch und den gewerblichen Bedarf gebaut. Aus der Produktion von Barometern und Thermometern für den alltäglichen Hausgebrauch zog sich Lufft im Laufe der Jahre immer mehr zurück, weil dort mit dem Qualitätsbewußtsein der Verbraucher auch die Preise dramatisch verfielen. Heute fertigt Lufft vor allem elektronische Umwelt-Meßstationen zur Erfassung und Auswertung verschiedenster umweltrelevanter Daten. Insofern ist Lufft heute ein erfolgreiches High-Tech-Unternehmen, wie es im Bilderbuche der Wirtschaftsförderer steht. Die Fertigung alltagstauglicher, mechanischer Endverbraucher-Produkte ist wirtschaftlich gesehen ein Randgebiet, weil die hauseigenen Qualitätsansprüche zwangsläufig zu Preisen führen, die – gemessen an denen von Billig-Importen – als nicht marktgerecht gelten würden.

Gänzlich aufgeben will Lufft diesen Zweig aber dennoch nicht – einerseits aus Liebe zur Präzisionsmechanik und zur eigenen Geschichte, anderererseits aber auch aus ganz rationalen Gründen: Für die Ausbildung von Fachkräften sei die mechanische Abteilung fast unverzichtbar. Nur in der sorgfältigen feinmechanischen Produktion sei dem Nachwuchs jene Präzision zu vermitteln, die sich dann bei elektronischen Geräten verwirklichen müsse. Hier kommen mechanische Klimameßgeräte aus Fellbach, die kompromißlos auf eine wirklich langjährig gleichbleibende Genauigkeit hin gebaut werden. Die Lufft-Geräte gibt es nur bei uns.

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