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Eiermann Dreibeinstuhl SE 42

Eiermann Dreibeinstuhl SE 42
Eiermann Dreibeinstuhl SE 42
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Produktinformation

Artikelnummer 17627

1949 entworfen von Egon Eiermann. Dreiteiliges Gestell aus Buchenformsperrholz (Herkunft Deutschland), schwarz gebeizt und klarlackiert. Sitzfläche und Rückenlehne aus Buchenformsperrholz (Herkunft Deutschland), mehrfach verleimt und klarlackiert. Muffen am Rücken und Distanzhülsen untenhalb der Sitzfläche aus Kunststoff. Höhe 76 cm, Breite 53,5 cm, Tiefe 55 cm. Sitzhöhe 47 cm. Sitzfläche Breite 47 cm, Tiefe 41 cm. Gewicht 5 kg.

Allgemeine Informationen

Zurück in die Zukunft. Egon Eiermann.

In Parforce-Manier holte Egon Eiermann – Architekt der Berliner Gedächtniskirche, des deutschen Pavillons zur Weltausstellung 1958 in Brüssel und einer der wichtigsten Repräsentanten der Nachkriegsmoderne in Deutschland – Ende der 1940er Jahre und in den 1950er Jahren nach, was das Dritte Reich und der Zweite Weltkrieg in Deutschland zuvor verhindert hatten: die zur Jahrhundertwende begonnene, ab 1920 vom Bauhaus katalysierte Entwicklung des Möbeldesigns in eine Richtung, die zwischenzeitlich vor allem in den USA und in Skandinavien schon längst eingeschlagen worden war. Die Idee: Serielle Fertigung funktions- und produktionsgerecht gestalteter, preiswerter Sitzmöbel für die private und öffentliche Verwendung mit Mitteln und Materialien der modernen Industriefertigung. Folgerichtig griff Eiermann – wie Jahre zuvor seine Kollegen Eames, Aalto oder Prouvé – auf das konstruktive, aber eben auch ökonomische Potential des state-of-the-art-Massenproduktionsmaterials Sperrholz zurück.

Das Dreibein: Eiermanns SE 42.

Für einen der frühen Entwürfe, den Dreibeinstuhl SE 42 von 1949, war die Zeit möglicherweise noch nicht reif. Sein Gestell bestand aus drei miteinander verschraubten Formsperrholz-Elementen, auf die Sitzfläche und Rückenlehne montiert sind. Zwischen den Unterbauelementen und der Sitzfläche befanden sich jeweils „Stoßdämpfer“, die dem Sitzkomfort erheblich zugutekamen. Die seinerzeit gebaute Stückzahl ist sehr überschaubar, Originale aus der Anfangszeit daher heute rar und extrem teuer. Als Klassiker galt er gleichwohl von Anfang an, und er wird – bei Wilde & Spieth, einer Esslinger Schreinerei, bei der Eiermann ihn auch entwickelt hat – noch heute angeboten. Wir bieten den SE 42 in einer zweifarbigen Variante an; das ist und war neben den einfarbig materialsichtigen Ausführungen die Darreichungsform der Wahl, denn sie scheidet auch optisch die tragenden von den funktionalen Konstruktionselementen.

Leicht, stark und komfortabel. Drei Stuhlklassiker.

„Der Stuhl ist ein kompliziertes Objekt. Jeder, der jemals versucht hat, einen Stuhl zu entwerfen, weiß das. Es gibt endlose Möglichkeiten und viele Probleme – der Stuhl muss leicht sein, er muss stark sein und gleichzeitig komfortabel. Es ist fast einfacher ein Hochhaus zu bauen als einen Stuhl“, so Mies van der Rohe (1886–1969). Es hat ihn bekanntlich nicht davon abgehalten, Stühle zu entwerfen (und dabei einige Klassiker zu schaffen, allen voran den Barcelona-Stuhl von 1929). Dennoch trifft seine Aussage einen Kern: Der Herausforderung, der er sich dabei stellte, muss sich jeder stellen, der Gleiches tut. Und wenn dazu noch eine gestalterische Grundidee, ein ästhetischer Anspruch damit verbunden ist, so wird es umso komplizierter. Da wundert es nicht, dass der Möbelmarkt zwar Jahr für Jahr zahlreiche „neue“ Stühle hervorbringt, langlebige Klassiker darunter jedoch ausgesprochen rar sind.
Wir bieten drei Modelle aus der in dieser Hinsicht sehr ergiebigen Zeit der ausgehenden 1940er und beginnenden 1950 Jahre. Sie repräsentieren einerseits (beim „Y-Chair“ oder „Wishbone Chair“ des Dänen Hans J. Wegner) die eigenständige Tradition des modernen skandinavischen Möbeldesigns und andererseits (bei den Stühlen Egon Eiermanns) die sogenannte „Zweite Moderne“ der Nachkriegszeit und den geglückten Anschluss an das Erbe des modernen Möbelbaus der 1910er und 1920er Jahre (Werkbund, Bauhaus), für den Eiermann wie kaum ein anderer steht.

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