Manufactum LogoManufactum Logo

Kreis Ochsenledergürtel

Kreis Ochsenledergürtel_01
Kreis Ochsenledergürtel
129,00 €
alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
vorrätig, Lieferung in 5-6 Tagen
Zur Zeit nur in geringer Menge vorrätig

Produktinformation

Artikelnummer 79711

Einlagig. Breite 4 cm. Gewicht 350 g. Aufgrund der Lederstärke (8–10 mm) wurde bereits bei der Herstellung eine Maßzugabe berücksichtigt, so daß der Gürtel in den normalen Längen bestellt werden kann.

Allgemeine Informationen

Das Monument eines Gürtels.

Der Offenbacher Lederwarenhersteller Bernd Kreis fertigt diesen Gürtel aus einem unvergleichlich festen und widerstandsfähigen Leder, das sonst nur im technischen Bereich zum Einsatz kommt. Er verwendet englisches Ochsenleder (aus dem Rückenbereich) der Stärke 8–10 mm, ungefärbt und vegetabil gegerbt. Kein anderes Leder weist eine solche Stärke und Zähigkeit auf. Die Kanten des Gürtels sind geschliffen, gebrannt und anschließend mit Gummiarabikum poliert, um eine glatte und harte Kante zu erzeugen. Der Gürtel trägt auf und bedarf entsprechend geräumiger Gürtelschlaufen, wie sie z.B. die Levi Strauss 501XX hat. Die Messingschließe ist im Sandgußverfahren hergestellt und versilbert. In jeden Gürtel ist das Herstellungsjahr eingeprägt.

Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.

Funktionale Aspekte bestimmen neben der Haptik und Optik die Auswahl der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei finden unvergleichlich festes und widerstandsfähiges Ochsenleder, klassisches, hochwertiges Rindleder, äußerst feinporiges Kalbleder, gleichermaßen robustes wie weiches Elchleder und ewig haltbares, dabei jedoch sehr feines und glänzendes Pferdeleder Verwendung; ebenso das weiche Leder von Ziege und Hirsch.

Gürtel: ein- bis dreilagig aufgebaut.

Die einlagigen Gürtel bestehen aus einem zugeschnittenen Lederstreifen mit geschliffenen oder polierten und passend eingefärbten Kanten. Bei ihnen kommt es besonders auf das Leder an, dessen Oberfläche außen wie innen sichtbar bleibt. Die mehrlagigen Gürtel wirken durch die Kombination aus Ober- und Futterleder vom Schnitt und der Verarbeitung her eleganter. Neben der Qualität des Leders ist bei ihnen auch die Verarbeitung von Bedeutung – so sind unsere Gürtel sämtlich genäht und nicht etwa geklebt. Zweilagige Gürtel bestehen aus einem miteinander vernähten Ober- und Futterleder.
Dreilagige Gürtel besitzen darüber hinaus eine zusätzliche Einlage. Durch sie wirkt das Oberleder aufgewölbt, man spricht von bombierten Gürteln. Die Einlage ist bei besonders hochwertigen Gürteln aus Leder, sie kann aber auch aus einem speziell dafür entwickelten haltbaren Fasermaterial bestehen.

Hinweis:

Die Gürtellänge bezeichnet die Länge von der Innenkante der Gürtelschließe bis zum mittleren Gürtelloch. Diese Länge sollte der Bundweite der Hose entsprechen. Geben Sie bei Ihrer Bestellung zur Sicherheit bitte immer auch Ihre Bundweite an.

Gerbverfahren.

Die Gerbung ist der Prozeß, in dem Tierhaut ihre Beständigkeit gegen Wasser und Fäulnis erhält. Eiweißfaser wird dabei in Lederfaser umgewandelt – ein Prozeß übrigens, der synthetisch nicht nachgebildet werden kann. Neben der Beschaffenheit der Rohware entscheidet die Art der Gerbung über die Qualität und die Eigenschaften des ledernen Endprodukts: Festigkeit, Dehnbarkeit, Wasserverträglichkeit, und auch die Eigenschaften der Oberfläche wie Härte oder Geschmeidigkeit werden maßgeblich vom Gerbverfahren bestimmt. Die traditionellen Gerbverfahren sind uralt; sie lassen sich nach den bestimmenden Gerbstoffen in drei Gruppen teilen:
Die Loh- oder Rotgerbung erfolgt mit pflanzlichen Stoffen (Extrakten aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten) und wird bei schweren Rinderhäuten angewandt. „Lohgare“ führt zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder, das durch Gebrauch seine Patina erhält.
Die Sämischgerbung arbeitet mit Fett und Tranen und wird vor allem auf Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute angewandt. Sämischgares Leder ist ungemein weich, von fast wollartiger Beschaffenheit und kann ohne Schaden vielfach gewaschen werden.
Bei der Alaun- oder Weißgerbung, einer mineralischen Gerbung, wird Alaunstein verwendet; sie wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt und führt zu einem hellen Leder von großer Weichheit.
Die Chromgerbung, ebenfalls mineralisch, ist dagegen jüngeren Datums. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, arbeitet mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen und hat den Vorteil sehr kurzer Gerbzeiten. Das Ergebnis ist ein leicht zu verarbeitendes, sehr geschmeidiges, weiches, tuchartiges Leder, wie es heute beliebt ist.
Dies alles wäre noch übersichtlich, wenn es dazwischen nicht eine ganze Reihe modernisierter und kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung gäbe, bei denen die Gerbzeiten durch mechanische und chemische Mittel deutlich verkürzt werden.
Wir folgen bei unseren Lederwaren folgender Terminologie:
– mineralisch gegerbtes Leder nennen wir chromgegerbt.
Mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder werden allgemein als vegetabil gegerbt bezeichnet. Sie entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, die – in dieser Reihenfolge – mit steigendem Zeitaufwand immer festere und zähere Leder hervorbringen. Wir nennen:
– pflanzlich im rotierenden Gerbfaß gegerbte und daher relativ weiche Leder mit vergleichsweise kurzer Gerbzeit vegetabil gegerbt;
– das in der besonderen Form der vegetabilen Gerbung im sogenannten Farbengang (einem System von 6 bis 12 mit Lohbrühe gefüllten Gruben) gegerbte Leder grubengegerbt;
– und das wirklich in vielen Monaten in der Grube lohgegerbte Leder altgrubengegerbt.
Für unser Lederwarensortiment verwenden wir (mit wenigen Ausnahmen) vegetabil gegerbtes, grubengegerbtes und (in einem Fall) sämischgares Leder. Es stammt zum größten Teil aus deutschen Gerbereien. Hier, im Heimatland der weltweit in hohem Ruf stehenden Gerberschule Reutlingen, behalten noch einige Gerber die traditionellen, langwierigen Gerbverfahren bei und besetzen damit eine kleine Marktnische.
Viele unserer Taschen und Kleinlederwaren sind Eigenentwicklungen. Gemeinsam ist allen Produkten die Auswahl robuster Leder und der Rückgriff auf sattlertypische, auf Haltbarkeit zielende Techniken.

Anleitung zum Gürtelmessen

Anleitung zum Gürtelmessen

Wir helfen gerne

Ob Beratung, Ersatzteile oder Sonderwünsche – all Ihre Fragen und Anliegen behandelt unser Kundenzentrum persönlich und fundiert.

Sie erreichen uns montags bis freitags von 8.00–19.00 Uhr unter +43 732 34 16 38 oder jederzeit unter info@manufactum.at

Kundenbewertungen

(5)
05.02.2016, Hans-Jürgen Wolf

Eine Investition in die Zukunft

Ich habe den Gürtel nun seit fünf Jahren. Er ist bei mir ein "Immeran". Inzwischen kaufe ich Hosen nur, wenn der Gürtel passt (als Ruheständler ist meine Schlipszeit abgelaufen). Behandelt wird er regelmässig mit einem Bienenwachsbalsam. Ich glaube inzwischen, der Gürtel wird Teil der Erbmasse.

02.09.2012, Frank Schmidt

Gürtel

Was für ein Gürtel !!!! Von der Qualität unerreicht.

11.06.2012, Michael Pohl

KEINE LÄNGENZUGABE !!

Der Hersteller hat (zumindest bei meinem 2011 Gürtel 90 cm -auch nach Umtausch-) KEINE Längenzugabe gemacht, dh ist 3cm ( ein Loch) kürzer.

Warengutscheine

Einer für alle(s): Mit unseren Warengutscheinen verschenken Sie die volle Auswahl des Manufactum Sortiments. Wählen Sie zwischen drei Varianten: vom Warengutschein im Geschenkkarton bis zum PDF-Warengutschein, jeweils mit verschiedenen Motiven verfügbar.

Gutscheine kaufen

Kontakt

Bestellung, Service & Beratung

+43 732 - 34 16 38

(Montag bis Freitag 8:00 - 19:00 Uhr)

Newsletter

Hier können Sie den wöchentlichen Manufactum Newsletter bestellen. Mit dem Newsletter erhalten Sie unsere Angebote schon vor Erscheinen der gedruckten Kataloge und bisweilen auch spezielle Sonderangebote.

Lieferung & Zahlung

  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Kreditkarte Visa Mastercard
  • Sonderbestellungen
  • Ersatzteilservice
  • Persönliche Produktberatung
Manufactum Handels GmbH - Prinz-Eugen-Straße 33 - A–4020 Linz - Telefon +43 732 - 34 16 38 - Fax +43 732 - 34 15 94