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Preßglasbecher Waffelmuster

Preßglasbecher Waffelmuster_01
Preßglasbecher Waffelmuster
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Produktinformation

Artikelnummer 26870

Die Farben entstehen durch den Zusatz von Oxiden und Sulfiden zur Schmelze. Das dunkelblaue Glas zum Beispiel verdankt seine Färbung einer Beigabe von weniger als 2% Cobaltoxid.
Die weitere Glaszusammensetzung: 71% Siliciumdioxid, 18% Natriumoxid, 8% Calciumoxid, 1% Kaliumoxid.

Je 1 Stück. Volumen 170 ml. Höhe 10 cm. Gewicht 320 g.

Allgemeine Informationen

Maschinenglas aus Portugal.

In mechanisierten Prozessen hergestelltes Glas – mit Preßluft in Form geblasen oder maschinell gepreßt – gibt es seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Die ersten Fertigungslinien entstanden in Amerika, europäische Produktionsstätten wie auch die im portugiesischen Marinha Grande folgten bald nach, eröffneten sich doch neue Geschäftsfelder: Preßglas erst machte dekoratives Glas erschwinglich.
Je nach Glasdicke und der Abkühlgeschwindigkeit nach dem maschinellen Preßvorgang in der Form gewinnt bei Preßglas jede Farbe ihren eigenen Reiz.
Das Waffelmuster der Becher sorgt für Charakter und für angenehme Griffigkeit.

Exkurs in die Wirtschaftshistorie.

In Marinha Grande wurde im 18. Jahrhundert eine der ersten Glasfabriken Europas aufgebaut, in der dann bis ins Jahr 2003 produziert wurde. Es gab dort – so der historische Hintergrund – Holz und Sand (mit einem hohen Anteil von Siliciumdioxid) sowie weitere Grundstoffe im Überfluß für die Glasöfen. Der Engländer William Gulherme Stephens holte sich – ausgestattet mit einem königlichen Privileg – Glasmeister aus ganz Europa, um eine sozusagen nationale Glasindustrie zu etablieren und das 1755 vom Lissaboner Erdbeben erschütterte Land zumindest auf diesem Gebiet in die Moderne zu führen und wirtschaftlich unabhängig zu machen. Stephens nutzte die (steuerbefreite) Gunst der Stunde und war bald Herr der größten Glasfabrik des Landes. Als er starb, machte das Erbe seinen Bruder zum reichsten Mann Lissabons, der exzentrische Bankette veranstaltete, bei denen stets viel Glas zu Bruch ging. In der weiteren Erbfolge zerrann das Vermögen schnell, Banken und Betrüger stürzten mit „portugiesischen Anteilscheinen“ Bürger ins Unglück – was bei näherer Betrachtung die Kerzenhalter auch für einen kleinen, etwa der Sicherheit von Geldanlagen gewidmeten Hausaltar geeignet erscheinen läßt.

Farbglas.

„Nimm 60 Teile Sand, 180 Teile Asche von Meerespflanzen und fünf Teile Kreide, dann erhältst du Glas“, lautet die älteste, schriftlich erhaltene Rezeptur für Glasherstellung; sie stammt aus der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal. Wohl nahe des heutigen Luxor arbeiteten die ersten uns bekannten Glashütten, davon zeugen archäologische Funde. Die alten Ägypter verstanden es bereits, Glas durch Beimischen von Metalloxiden zu färben. Gefärbte und somit für allerlei Gegenstände weiter zu verarbeitende Glasbarren waren Handelsobjekte des Mittelmeerraums, sie wurden zum Beispiel im Wrack eines um 1400 v. Chr. gesunkenen Schiffes vor der türkischen Küste gefunden.
Bis heute aber – und dies, obwohl es mit zu den ältesten Werkstoffen der Menschen zählt – sind nicht alle Geheimnisse des Glases entschlüsselt, in vielen Fragen des atomaren Aufbaus und der Struktur gibt es noch Unklarheiten. Allgemein anerkannt ist mittlerweile die Netzwerkhypothese, die im Glas dieselben Bindungszustände vermutet wie im Kristall. Ein ebenfalls hochkomplexes Forschungsgebiet der Wissenschaften ist der Vorgang unserer Farbwahrnehmung selbst; zu ihren Komponenten gehören physikalische (Farbspektrum), wahrnehmungspsychologische (Farbwertigkeit) und wahrnehmungsphysiologische (Farbreiz) sowie sprachliche Aspekte.
Farben werden unterschiedlich wahrgenommen, ebenso individuell empfunden oder beschrieben. Was dem einen grell erscheint, empfindet ein anderer als satt – zum Beispiel.

Kundenbewertungen

(2)
20.03.2012, Vanessa Golitz
Artikel: Klar

einfach nur schön

leuchtende Farbe aber nichts für nervöse Menschen, da das Waffelmuster fast scharfe Kanten hat ;)

04.05.2011, Maria Plankensteiner-Spiegel
Artikel: Klar

undicht

Die Gläser haben eine wunderschöne Farbe, in denen sich das Licht bricht. Sie sind relativ klein, aber werten jeden Tisch auf. Leider ist eines unserer Gläser einfach undicht, ohne dass der Fehler von außen sichtbar wäre. Da ist wohl bei der Pressung etwas schief gelaufen. Schade.

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