Menü

Frühapfel 'Jakob Fischer'

(Malus domestica)
Frühapfel 'Jakob Fischer'
(Malus domestica)
54,90 €alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Lieferbar ab Mitte Oktober (während der Pflanzsaison), Jetzt bestellbar
Hinweis: Bei dem Artikel handelt es sich um Sperrgut. Die Zustellung dieses Artikels kann wenige Tage länger dauern als angegeben. Sperrgutzuschlag beachten.

Allgemeine Informationen

Frucht:
Groß bis sehr groß. Gelbe Grundfarbe, sonnenseits leuchtend rot, blauviolett bereift. Weiß-grünliches, sehr saftiges Fleisch von hocharomatischem, süß-fruchtigem, weinsäuerlichem Geschmack. Pflückreif Anfang bis Mitte September, etwa vier Wochen lagerbar.

Baum:
Stark bis sehr stark wachsend; breit-pyramidale Krone mit langen, überhängenden Trieben. Früher Flor; Ertrag früh einsetzend, regelmäßig und hoch. Sehr gesund; widerstandsfähig gegen Schorf, Mehltau und Holzfrost, auf schweren Böden krebsanfällig.

Standortansprüche:
Gering, gerade für höhere Lagen (bis 600 m) mit rauhem Klima sehr empfehlenswert.

Besondere Hinweise:
Nicht alternierende Frühherbstsorte für Hausgärten und Streuobstanbau. Bisweilen selbstfruchtbar. Beste Befruchtersorten: Berlepsch, Goldparmäne, James Grieve.

Äpfel (Malus domestica)

Unsere heutigen Sorten des Kulturapfels Malus domestica stammen vermutlich direkt vom Asiatischen Kulturapfel Malus sieversii ab. Hierzulande wurde der Apfel ab dem Mittelalter züchterisch bearbeitet; im 19. Jahrhundert kam dann die Sortenkunde (Pomologie) zu ihrer Blüte. Vor allem in Deutschland und Frankreich entstanden umfangreiche Bücher, darunter reich bebilderte, kunstvolle Werke. Die Autoren (Pomologen) züchteten auch selbst, beurteilten und selektierten und widmeten sich der Systematik und Namensgebung. Heute sind viele der historischen Sorten vom Markt verschwunden, da sie den EU-Normen nicht entsprechen, obwohl sie sich ausgezeichnet für den Hausgarten eignen und von hervorragendem Geschmack sind. Einige bieten wir in unserem Sortiment an. Die Bäume werden etwa 5 m hoch.

Frucht:

Groß bis sehr groß. Gelbe Grundfarbe, sonnenseits leuchtend rot, blauviolett bereift. Weiß-grünliches, sehr saftiges Fleisch von hocharomatischem, süß-fruchtigem, weinsäuerlichem Geschmack. Pflückreif Anfang bis Mitte September, etwa vier Wochen lagerbar.

Baum:

Stark bis sehr stark wachsend; breit-pyramidale Krone mit langen, überhängenden Trieben. Früher Flor; Ertrag früh einsetzend, regelmäßig und hoch. Sehr gesund; widerstandsfähig gegen Schorf, Mehltau und Holzfrost, auf schweren Böden krebsanfällig.

Standortansprüche:

Gering, gerade für höhere Lagen (bis 600 m) mit rauhem Klima sehr empfehlenswert.

Besondere Hinweise:

Hervorragende, nicht alternierende Frühherbstsorte für den Hausgarten und den Streuobstanbau, auch in rauhen, hohen Lagen. Bisweilen selbstfruchtbar.

Beste Befruchtersorten:

Alkmene, Berlepsch, Goldparmäne, James Grieve.

Uralt: „Urobst“. Pflegeleichtes Wildobst­ für den Hausgarten.

Im Gegensatz zu den „alten Obstsorten“ – in der Regel Züchtungen aus dem 19. Jahrhundert – ist das sogenannte Urobst oft einige Jahrhunderte älter. Es sind spontan in der Natur entstandene, hoch aromatische Wild­obstformen, die – nicht veredelt, sondern auf der ­eigenen Wurzel stehend – besonders robust, ­gesund und am richtigen Standort so gut wie pflegefrei sind.
Die Pflanzen werden im Garten genauso behandelt wie Wildgehölze: In den beiden ­ersten Jahren ist eine gewisse Pflege nötig, danach fallen aber kaum noch Arbeiten an. Da sie wildwachsend und gesund in freier Natur vorkommen, haben sie eine natürliche Auslese hinter sich und müssen beachtliche Resistenzen und Vitalität besitzen. Diese Pflanzen sind damit weit widerstandsfähiger gegen Krankheiten, Nährstoffmangel, Trockenheit oder Frost als viele neugezüchtete Sorten.

Alte Obstsorten und Wildobst

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.

Ebenso bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Von Halb- und Hochstämmen – die Terminologie der Baumschule

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme ­gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler zudem durch die Wahl der Unterlage, neben der Sorte auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (gemessen vom Boden bis zum untersten Kronen­ast) verändert sich zeitlebens kaum mehr, der Baum wächst nur an den Endknospen weiter.

Hochstamm
Die ursprüngliche Wuchsform vieler alter Kultursorten auf den Streu­obst­wiesen; aufgrund der Stamm­höhe von 1,6 bis 1,8 m erlaubt sie eine zusätzliche Grün­landnutzung auf derselben Flä­che. Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe ­wegen als Lebensraum für Vögel und Insekten von be­­sonderem ökolo­gischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen im ausgewachsenen Zustand eine Fläche von 70 bis 80 qm.

Halbstamm
Der Halbstamm steht dem Hochstamm in Kronen­breite und Wuchs in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur ­1–1,2 m hoch, wodurch die ­Krone leichter zu erreichen ist. Durch Ab­schnei­den der unteren Kronen­äste kann ein Halbstamm nach und nach zu einem Hochstamm erzogen werden.

Buschbaum
Ein Buschbaum empfiehlt sich, wenn der Platz im Garten knapp ist. Das Edelreis ­(die Sorte) ist hier auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume werden nur etwa 3 m hoch bei einem Platzbedarf von ­12 bis 16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren, werden in der Regel aber nur 15–20 Jahre alt.

Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünf­jährige Pflanzen. Die erste Ernte ist ­– ­richtige Pflege vorausgesetzt – etwa vier Jahre nach der Pflanzung zu erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, bedingt durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse, Jahre früher oder später eintreten. Halb- und Hochstämme sind bei guter Pflege ausgesprochen langlebig: Äpfel und Quitten können bis 50, Birnen sogar 100 Jahre alt werden.

Lieferhinweis:

Die Gehölze werden ohne Erde (Containerpflanzen mit Erde) in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Bäume können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, dass das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Die Hochstämme kommen in einer Umverpackung aus Pappe und Folie; die Wurzeln sind in feuchtes Stroh eingeschlagen.
Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei.

Pflanzanleitung

Produktinformation

Artikelnummer 42694

Ein Apfel mit Geschichte: 1903 entdeckte Jakob Fischer in Rottum in Oberschwaben ein wildwachsendes Apfelbäumchen, das er in seinen Garten verpflanzte. 1912 trug der Baum die ersten Früchte, 1914 wurden einige Äpfel den Experten des Württembergischen Gärtnereiverbandes vorgelegt, die zahlreichen günstigen Eigenschaften dieser Sorte erkannt und sie nach ihrem Entdecker benannt. Sie entwickelte sich zu einer vielseitigen Standardsorte im Königreich Württemberg – 1998 wurde sie zur Streuobstsorte des Jahres gewählt. Der Apfel ist auch als ’Schöner vom Oberland‘ bekannt.

Wir versenden von Anfang Februar bis Ende April sowie von Mitte Oktober bis Ende November. Beachten Sie bitte, dass sich die jeweilige Pflanzsaison witterungsbedingt verschieben oder kürzer ausfallen kann.
Halbstamm.
Weitere Artikel des Herstellers:
Frage zum Produkt

Sie haben eine Frage zu diesem Produkt? Gerne können Sie die Frage hier stellen. Es öffnet sich Ihr E-Mail-Programm.

Wir helfen gerne

Ob Beratung, Ersatzteile oder Sonderwünsche - all Ihre Fragen und Anliegen behandelt unser Kundenzentrum persönlich und fundiert.

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag unter der Nummer +43 732 - 34 16 38 oder jederzeit unter info@manufactum.at

Warengutscheine

Einer für alle(s): Mit unseren Warengutscheinen verschenken Sie die volle Auswahl des Manufactum Sortiments. Wählen Sie den Warengutschein mit Karte oder den PDF-Warengutschein zum sofortigen Einsatz. Jeweils verschiedene Motive verfügbar.

Gutscheine kaufen
Menü