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Gartenjahr

Den Boden im Kartoffelbeet vorbereiten

Als Vorbereitung für die Kartoffelpflanzung im April empfiehlt es sich, schon Anfang März Stallmist oder Kompost auf der Fläche aufzubringen. Der Dünger kann dann schon etwas ablagern und ist später für die Setzkartoffeln nicht zu „scharf“.

Es wird benötigt:

  1. Werkzeug: Kultivator oder Sauzahn, Schaufel.
  2. Zubehör: Transport- oder Schubkarre, Arbeitshandschuhe.
  3. Düngemittel: verrotteter Stallmist oder reifer Kompost.

Anleitung

  • Den Boden mit Kultivator oder Sauzahn durchziehen.
  • Mit verrottetem Stallmist oder reifem Kompost anreichern und leicht einarbeiten. (Falls der Düngebedarf des Bodens nicht bekannt ist, kann eine Bodenanalyse genaue Auskunft geben.)

Den Boden durchziehen, Unkraut und Steine entfernen

Tiefe Bodenlockerung mit dem Sauzahn

Kompost verteilen

Weitere Themen

Anfang April können die ersten Kartoffeln gepflanzt werden: zunächst die frühen Sorten, die eventuell im März schon zum Vorkeimen gebracht worden sind. Die Bodentemperatur sollte mindestens 7 °C für vorgekeimte und 10 °C für nicht vorgekeimte Knollen betragen; die erste Ernte kann dann bereits im Juli erfolgen.

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Wenn das Kartoffelkraut aus dem Boden kommt, kann mit dem Anhäufeln begonnen werden. Sinn dieser Arbeit ist, die Knollenbildung zu fördern, den Boden zu lockern und Unkrautwuchs zu verhindern. Zudem wird vermieden, dass neue Tochterknollen aus der Erde herauswachsen und dann durch Lichteinwirkung grün und ungenießbar werden. Alternativ kann das Kartoffelbeet auch gemulcht werden.

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Der richtige Zeitpunkt für die Ernte von Kartoffeln ist von vielen Faktoren abhängig (Sorte, Reifegruppe, Boden, Witterung und Pflanzengesundheit), hat seinerseits aber großen Einfluss auf Geschmack und Lagerbarkeit der Kartoffeln – und nicht zuletzt natürlich auf den Ertrag. Als Faustregel gilt, die Kartoffeln etwa 14 Tage nach dem Absterben des über der Erde befindlichen Krauts zu ernten.

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