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Bürostühle

„Bekanntlich braucht man zum Denken einen Stuhl, auf dem man sitzt“, so zumindest sah es Ödön von Horváth, und der wurde ja schließlich für das Denken bezahlt – wie nicht wenige von uns, die ihr täglich Brot auf dem Hosenboden verdienen ... Weiterlesen

Ratgeber

Körper und Geist in Bewegung. Bürostühle mit Charakter

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„Bekanntlich braucht man zum Denken einen Stuhl, auf dem man sitzt“, so zumindest sah es Ödön von Horváth, und der wurde ja schließlich für das Denken bezahlt – wie nicht wenige von uns, die ihr täglich Brot auf dem Hosenboden verdienen dürfen. Sitzen wir an unserem Heimarbeitsplatz, drohen wir fast mit unserem „fahrbaren Untersatz“ zu verwachsen. Und diesen Sitzmarathon vollziehen wir im Durchschnitt bis zu sechs Stunden täglich. Dabei ist unser Bürostuhl ein treuer und belastbarer Begleiter. Während wir emsig die Tastatur bearbeiten, Telefonate entgegennehmen, E-Mails beantworten, Akten von links nach rechts schaffen, bringt er uns schwungvoll in Bewegung. Je komfortabler wir sitzen, desto frischer können wir ans Werk gehen.

Unser Sortiment bietet Ihnen solide, hochwertig verarbeitete und langlebige Bürostühle, auf denen Sie Haltung bewahren und in der Balance bleiben können. Dynamisch bewegliche Bürostühle, die Sie auf Ihrem Weg durch Ihr Büro geistig und körperlich in Fahrt bringen. Dabei bleiben wir nicht auf einen Stil beschränkt, denn schließlich hat jeder ganz individuelle Vorlieben und Ansprüche, was die kreative Gestaltung der eigenen vier Bürowände angeht. Allen zu eigen – denn das ist unser ganz persönliches Anliegen – ist, dass sie funktional und elegant zugleich sind, hervorragende Qualität und besten Sitzkomfort bieten. Dahingehend werden Sie von unseren Einkäufern gewissenhaft auf Herz und Nieren geprüft, manchmal ein ganzes Büroleben lang. Kombiniert mit dem passenden Schreibtisch und weiteren unverzichtbaren Büroutensilien, können Sie Ihren kreativen Ideen freien Lauf lassen – ganz egal, ob analog oder digital.

Sitzen als Privileg. Vom Homo sapiens zum Homo sedens

Jedes Ding hat seine Geschichte. Die des Bürostuhls ist noch jung. Ohnehin brauchte die Menschheit ein wenig Zeit, um sich vom Homo sapiens zum Homo sedens, dem sitzenden Menschen, zu entwickeln. Und vor allem das bequeme Sitzen war zunächst ein eher adeliges Privileg. Während das niedere Volk auf Hockern, Schemeln und dem Boden Platz nehmen musste, betteten die Herrscher ihre eigenen vier Buchstaben lieber auf einen gut gepolsterten Thron.

Die ersten Bürostühle. Von statischen Gesellen und dynamischen Ungetümen

Ihren Anfang nahm die Geschichte des Bürostuhls mit dem Aufschwung des Handels im 16. Jahrhundert. Jetzt beanspruchten vor allem Kaufleute, Händler und Buchhalter das Sitzprivileg für sich. Und mit Beginn der Industrialisierung und Bürokratisierung wurde seine Geschichte fortgeschrieben. Denn mit der wachsenden Produktion an Gütern stieg auch die Zahl der administrativen Aufgaben und mit ihr der Bedarf an Büroinventar.

Aller Anfang ist schwer. Pioniere des bewegten Sitzens

Die ersten Schreibtischstühle waren eher statische Gesellen, schlichte Holzkonstruktionen ohne Armlehnen auf vier Beinen. Erst in den 1840er Jahren kamen federnde Bürostühle auf den Markt. Erwähnenswert ist hier der „Centripetal Spring Armchair“ von Thomas E. Warren, 1849, USA. Er kam auf vier eisernen Rollen daher, und die bogenförmige Stahlblattfeder in der Unterkonstruktion erlaubte Bewegungen in jede Richtung. Gut gepolstert, mit rotem Bezug, Armlehnen und einer hohen Rückenlehne mit separater Kopfstütze, hatte er optisch etwas wahrhaft Königliches. Darauf folgte 1853 Peter Ten Eycks „Sitting Chair“ – ein rollender, hölzerner Schreibtischstuhl mit gusseiserner Achse unter dem höhenverstellbaren Sitz, die mit Blattfedern unter Spannung gehalten wurde und so ebenfalls flexible Sitzpositionen ermöglichte. Das Design war eher klassisch nüchtern, mitnichten so opulent gestaltet wie Warrens „Thron“, und leider erhielt er auch in Sachen Ergonomie nicht die nötige „Rückendeckung“ – die Bürowelt klagte über Kreuzschmerzen.

Drehst du noch (durch) oder sitzt du schon? Von Schleudersitzen und Sitzmaschinen

Gesundes Sitzen war erst ein Jahrhundert später möglich – mit den ersten Bürostühlen in den 1970er Jahren, die den Forderungen vor allem seitens der Berufsgenossenschaften nach mehr Sicherheit und Ergonomie nachkamen. Aber schwarze Schafe waren auch hier zu finden. So hat es in den 1980er Jahren Bürostühle gegeben, die bei hoher Beanspruchung unter dem Allerwertesten einen geradezu explosiven Charakter entwickelten. Verantwortlich dafür war ein Konstruktionsfehler an der Druckluftfeder. Derartige „Schleudersitze“ sind glücklicherweise vom Markt verschwunden. Andere Büroungetüme sind jedoch bis heute erhältlich – wahrhafte Sitzmaschinen, deren unzählige Einstellmöglichkeiten den Nutzer schier überfordern und ihn mitsamt seinen emsigen Bemühungen, die richtige Position zu finden, schließlich auf dem Bürostuhl verzweifelt zusammensacken lassen.

Runter vom Thron. Dynamisch in Bewegung bleiben

Erfreulicherweise gibt es bei den heutigen Bürostühlen viele rühmliche Ausnahmen. In unserem Sortiment finden Sie funktionale, filigrane Exemplare mit bestem Sitzkomfort, die ein dynamisches Sitzen ganz ohne komplizierte Einstelltechniken ermöglichen, sowie stilvolle Klassiker, die ein nüchternes Büro in einen bequemen Arbeitsplatz mit Charakter verwandeln. Unsere Bürostühle zeichnen sich durch eine substanzielle und ästhetische Langlebigkeit aus und ihre einzelnen Bedienelemente sind einfach und selbsterklärend. Multivariate „Ergonomieprotze“ hingegen, die sich nur mit Diplom in eine bequeme Stellung bringen lassen, werden Sie bei uns vergeblich suchen. Davon dürfen Sie sich gern selbst überzeugen.

Bei aller Bequemlichkeit sollten wir uns jedoch immer bewusst sein, dass sich mit dem steigenden Komfort der Bürostühle auch unser Sitzverhalten ändert. Wie gemütlich und ergonomisch ein Bürostuhl auch sein mag, er ersetzt nicht die so notwendige Bewegung und Streckung der Glieder zwischendurch. Erheben Sie sich also dann und wann von Ihrem Thron, um einige Schritte zu gehen, ein paar Dehnübungen zu machen oder zwischendurch an einem Stehpult zu arbeiten. Ihr Rücken wird es Ihnen danken. In den USA derzeit schon en vogue: ein Laufband im Büro. Hier lassen sich nicht nur prima Kalorien verbrennen, sondern währenddessen an einem angeschraubten Laptop auch noch Bürotätigkeiten verrichten. Im Prinzip keine schlechte Idee. Noch besser bewegt Sie allerdings ein Spaziergang an der frischen Luft. Der ist Balsam fürs Kreuz, macht den Kopf frei und weckt die Lebensgeister. Sie müssen Ihr „Sitzprivileg“ also nicht vollumfänglich ausschöpfen.

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