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Der Teppich. Auf dem Boden geblieben.

Er ist warm, er ist weich, er schafft Wohlbehagen, er dämpft den Schritt genauso wie Geräusche, und das zuverlässig schon seit Tausenden Jahren. Eigentlich müsste man ihm den roten Teppich ausrollen und für seine Errungenschaften feiern. Stattdessen bekam er lange Jahre kaum noch ein Bein auf den Boden... Weiterlesen

Hochwertiger Teppich. Auf dem Boden geblieben.

Er ist warm, er ist weich, er schafft Wohlbehagen, er dämpft den Schritt genauso wie Geräusche, und das zuverlässig schon seit Tausenden Jahren. Eigentlich müsste man ihm den roten Teppich ausrollen und für seine Errungenschaften feiern. Stattdessen bekam er lange Jahre kaum noch ein Bein auf den Boden, wurde als Milbenschleuder geschmäht und durch glatte Bodenbeläge ersetzt. Mittlerweile jedoch hat sich der Staub um den Teppich gelegt und er fasst wieder Tritt. Aus gutem Grund: Während ein Teppich in der Lage ist, Milbenkot bis zum nächsten Saugen zu binden, wird der Staub auf Parkett und Fliesen immer wieder aufgewirbelt, gelangt so in die Luft und damit in die Atemwege. Zeit also, den Teppich auf den Boden der Tatsachen und in Ihre vier Wände zurückzubringen – im besten Fall ein Exemplar aus Naturfasern.

Aufs Tapet gebracht. Die Vorteile eines Teppichs.

Zugegeben: Nicht der Teppich selbst ist warm, zumindest nicht wärmer als ein anderer Bodenbelag im selben Raum, das widerspräche allen Gesetzen der Physik. Aber er sorgt für ein warmes Trittgefühl und damit – das ist belegt – für ein gesteigertes Wohlbefinden. Die Geheimwaffe des Teppichs liegt in der schlechteren Wärmeleitfähigkeit. Das klingt paradox, führt aber dazu, dass weniger Wärme von unseren Fußsohlen an den Boden übergeht. Der Effekt ist: Der Teppich fühlt sich wärmer an als beispielsweise eine keramische Fliese, die ihrerseits deutlich besser Wärme leitet. Aber auch in der Defensive überzeugt ein Teppich: Nicht nur, dass er weniger Wärme annimmt und über den Untergrund abgibt, er lässt auch weniger Kälte von außen hinein – ein Umstand, den sich bereits Nomadenvölker seit Tausenden Jahren zunutze machen, indem sie ihre Zelte nicht nur auf dem Boden, sondern auch an den Wänden mit Teppichen auskleiden.

Ein Teppich sorgt aber nicht nur für eine behagliche Atmosphäre, er steigert außerdem den Gehkomfort und schont durch seine trittelastische Anlage Wirbelsäule und Füße. Zudem ist er rutschsicher, zumindest dann, wenn er nicht selbst auf dem Untergrund ins Schlittern gerät. Auch die Strapazen für Ohren und Nerven sinken, denn ein Teppichboden absorbiert den Schall etwa doppelt so gut wie ein Hartboden. Da verwundert es wenig, dass Hotelflure und -zimmer in der Regel mit Teppich ausgelegt sind.


Das tritt sich fest. Der Allergiker und der Teppich.

Lange galt es als ausgemacht: Ein Allergiker sollte Teppiche meiden. Unhygienisch, schlecht zu reinigen und eine Brutstätte ganzer Milbenkolonien seien sie, sagte man, was dazu führte, dass Asthmatiker und Hausstauballergiker prophylaktisch ein mehrheitlich teppichloses Dasein fristeten. Seit jedoch vor einigen Jahren der Deutsche Allergie- und Asthmabund und die Gesellschaft für Umwelt und Innenraum- analytik diese These erstmals einer wissenschaftlich validierten Prüfung unterzogen haben, ist klar: Nur wer seine glatten Böden spätestens alle zwei Tage nebelfeucht wischt, erzielt ein dem Teppich vergleichbares Ergebnis – bei unregelmäßiger Reinigung ist der Anteil der Allergene in der Luft dagegen deutlich höher. Und diese Luft atmet man schließlich. Wer davon absieht, mit seiner Nase am Teppich zu schnüffeln, ist mit einem solchen Bodenbelag, zumindest solange er dicht und kurzflorig ist, daher deutlich besser beraten. Denn wenn ein Teppich Staub ansetzt, schließt er ihn in besitzergreifender Manier ein und gibt ihn erst wieder frei, wenn man ihm mit einem Staubsauger zu Leibe rückt.

Auch die Annahme, Milben würden Teppiche lieben, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Trugschluss. Milben, deren Exkremente und Eier die eigentlichen Auslöser von Hausstauballergien sind, benötigen zur Fortpflanzung ein feuchtwarmes Klima – ein Klima, wie es vor allem Polstermöbel, Matratzen und Oberbetten bieten. Ein Teppich hingegen ist entweder warm, aber dann zumeist trocken, oder aber feucht und kalt. Milben (oder ihre Überreste) landen nur dann im Teppichflor, wenn sie durch die Nutzung von benachbartem Mobiliar oder Textilien aufgewirbelt werden.


Natürlich antistatisch. Naturfasern als Teppichmaterial.

Würde man sich die Materialien, aus denen Teppiche gefertigt werden, in Form einer Pyramide vorstellen, die künstlich hergestellten Polyamide säßen mit einem Marktanteil von knapp 70% wie schwergewichtige Buddhas an ihrer Basis. Nicht ohne Grund, sind sie doch vergleichsweise günstig herzustellen und zudem äußerst strapazierfähig. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit betrachtet, ist ihr ökologischer Fußabdruck jedoch enorm schlecht. Ganz anders ist dies bei natürlichen Materialien wie Schurwolle oder Kokos. 

Schurwolle punktet vor allem (aber nicht nur) in Bezug auf das Raum- und Wohnklima:

 

  • Sie speichert Feuchtigkeit aus der Luft, ohne sich jedoch klamm anzufühlen. Kippt das Raumklima auf die trockene Seite, gibt sie die Feuchtigkeit wieder ab. Für Feuchträume ist sie trotzdem nicht zu empfehlen, denn dauerhafte Nässe kann bei ihr zu Schimmel führen. In Wohnzimmer oder Schlafzimmer hingegen wirken ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften wie eine natürliche Klimaanlage.
  • Wolle wirkt grundsätzlich antistatisch und zeigt sich Schmutz gegenüber daher recht unempfindlich.
  • Gleichzeitig ist sie ausgesprochen weich, dämmt hervorragend und schafft eine wohnliche Atmosphäre.
  • Die gewebten Schurwollteppiche im Manufactum Sortiment sind beidseitig verwendbar und sollten im besten Fall auch mehrmals jährlich gewendet werden. Auf diese Weise werden kleinste Schmutzpartikel, die durch das Saugen nicht entfernt werden konnten, beim Betreten herausgeklopft, sammeln sich unterhalb des Teppichs auf dem Boden und können leicht aufgewischt werden.

Kokos ist ein echter Alleskönner:

 

  • Ein Teppich aus Kokos ist vor allem eines: widerstandsfähig. Er eignet sich daher insbesondere für Wohnbereiche mit hohem Durchlauf, wie Flure und Dielen. Unter nackten Sohlen mag er sich etwas rau anfühlen – aber betrachten Sie es einfach als kostenlose Fußmassage.
  • Auch Kokos ist antistatisch, antibakteriell, schmutzabweisend, feuchtigkeitsregulierend und dabei gleichzeitig vollständig biologisch abbaubar.
  • Kokos ist anspruchslos in der Pflege und äußerst flexibel. Ob als Läufer, als Teppich oder auf der Treppe verlegt – ein Teppich aus Kokos zeigt sich etwas rustikaler, ist dadurch jedoch allen Anforderungen gewachsen.

Für welches Material Sie sich auch entscheiden: Hauptsache, wir haben Sie zurück auf den Teppich geholt. Und wieder hat er etwas Boden gutgemacht.

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