Herstellerporträt

Strickwaren von Seldom

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In Horhausen im Westerwald ist der Strickspezialist Seldom ansässig. Seine Ursprünge liegen bei den Eltern des heutigen Geschäftsführers Rolf Meissner, die sich mit gestrickten Hüten und Mützen einen Namen machten – in der besten Zeit verließen 2.000 Strickhüte am Tag ihren Betrieb. 1984 gründete Rolf Meissner, gelernter Volkswirt und stricktechnischer Autodidakt, die Marke Seldom, die er jahrelang führte, dann aber verkaufte und sich auf Strickentwicklung im Auftrag verlegte. Einige Jahre später erwarb er die Markenrechte jedoch zurück, mit dem Gedanken, Seldom eines Tages wiederzubeleben.

Die Initialzündung dazu lieferte die Kooperation mit einer Strickerei am Niederrhein, die „seamless“, also nahtlos stricken kann. Gemeinsam mit ihrem Inhaber entwickelte Meissner 2010 ein Verfahren, die Seamless-Technik mit der Plattiertechnik zu kombinieren, bei der mit zwei verschiedenfarbigen Garnsystemen gearbeitet wird, von denen ein Garn auf der rechten und eines auf der linken Seite sichtbar wird. Dabei wird die jeweils zweite Farbe nie völlig abgedeckt, stattdessen entsteht ein Melangeton.

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Die Kombination dieser beiden Techniken ist eine technische Innovation, die es vorher so nicht gab. Der Weg dorthin war steinig, denn die Umsetzung ist stricktechnisch sehr anspruchsvoll: So hat allein die Entwicklung des ersten Pullovers ein Dreivierteljahr gedauert. Längst ist Seldom in die Erfolgsspur zurückgekehrt und mit Sohn Maximilian ist bereits die dritte Generation aktiv.

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